urkunden

Urkunden des Stadtarchivs Duderstadt

Der Bestand "Urkunden" teilt sich auf in Rep. 1, das sind die Urkunden aus dem Zeitraum von 1266 bis 1500 und Rep.2, die Urkunden aus dem Zeitraum von 1500 bis 1783. Rep.1 beinhaltet 321, Rep.2 566 Urkunden.

Der Bestand Rep.1 liegt abgedruckt neben anderen Duderstadt betreffenden Urkunden fremder Provenienz vor bei:Julius Jäger:Urkundenbuch der Stadt Duderstadt bis zum Jahre 1500, Hildesheim 1885. Der Bestand Rep.2 ist erschlossen durch Regesten, die ebenfalls in Buchform vorliegen. Bei den Urkunden in Rep.1 handelt es v.a. um Urkunden über die Verleihung des Stadtrechtes sowie von Rechten und Previlegien an die Stadt, Urkunden über die Vollziehung von An-und Verkäufen durch die Stadt, u.a.: Kauf ganzer Dörfer wie Breitenberg, Brochthausen, Hilkerode, Werxhausen im Zuge der Erweiterung des Herrschaftsgebietes des Rates im 14. und 15. Jh. und Private, die Gewährung von Lehen. In dem Bestand finden sich auch Urkunden, die von Päpsten und Kaisern ausgestellt wurden.

Die Urkunde von 1266, die älteste Urkunde im Bestand, handelt von der Verhängung der Todesstrafe über einen Adeligen des Geschlechtes von Berlingerode, der sich aber durch Eintritt in den Deutschen Orden freikaufen konnte.

Rep.1 beschreibt in Form von Urkunden die Integration der Stadt in das welfische Herrschaftsgebiet und den Übergang unter die Herrschaft des Erzstiftes Mainz ab 1336.
Die Urkunden in Rep.2 sind teilweise in beeindruckender Form und Größe mit großen in metallenen Kapseln befindlichen Siegeln gestaltet. Bei den Meisten von ihnen handelt es sich um Lehens- sowie Verkaufsurkunden, die sowohl den Rat als auch Private betrafen. Bei manchen Urkunden tritt der Rat auch nur als Bestätiger des An- oder Verkaufs auf. Daneben liegen auch einige Urkunden über Geld-Verleihungen sowie Einlösung von Pfändern vor.
Zugehörige Institution
Stadtarchiv Duderstadt


Objekte der Sammlung
0
Treffer

Themen der Sammlung
Urkunden

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.