Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)
Rechteinhaber: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Grafschaft Kaunitz-Rietberg (ab 1699); Huldigungstaler, Taler; auf die Huldigung durch die Untertanen
Allgemein
- Kategorie:
- Münzen und Medaillen
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Maximilian Ulrich Kaunitz-Rietberg
- Datierung:
- 1703
- Entstehungsort:
- Osnabrück
- Material / Technik:
- Silber; Prägung
- Maße / Umfang:
- Ø 41 mm; Gewicht: 29,16 g
Inhalt
- Beschreibung:
- Münzmeister:
Odendahl, Heinrich Lorenz (Münster 1696–1700, 1704–1706; Osnabrück 1699–1705; Höxter 1698–1703; Düsseldorf 1700; Mühlheim 1700–1701; Paderborn 1701–1702)
Im Jahre 1699 fiel die Grafschaft Rietberg durch die Verheiratung der Erbtochter Maria Ernestine Franziska (* 1686, † 1758) an die Grafschaft Kaunitz. Diese Eheverbindung war Teil des Aufstiegs des Hauses Kaunitz vom mährischen Landadel zum Wiener Hofadel. Für die verschuldeten Grafen von Kaunitz waren alle Mittel recht, auch ein Territorium im weit entfernten Westfalen. Aus der Vernunftehe soll sich aber eine Liebesehe entwickelt haben. Bis 1702 stand Rietberg unter kaiserlicher Verwaltung. Im Jahre 1703, dem Jahr des Talers mit dem ungewöhnlichen Doppelporträt, fand in Rietberg die Lehnserneuerung für die Rietberger Lehnsleute statt. In diesem Jahr setzt die Münzreihe für Kaunitz-Rietberg überhaupt erst ein.
In der napoleonischen Zeit gehörte die Grafschaft zum Königreich Westphalen, in dem u. a. auch die welfischen Lande aufgegangen waren.
Weitere Informationen
Administrative Daten
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