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Rechteinhaber: Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Porträt des Daniel de Superville
Allgemein
- Kategorie:
- Kunsthandwerk
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Manufaktur Chazeaux, Jean de d. J.
- Datierung:
- um 1745
- Entstehungsort:
- Erlangen
- Material / Technik:
- Wolle, Seide, gewirkt
- Maße / Umfang:
- Höhe 67 cm, Breite 53 cm (mit Rahmen 106 x 82,5 cm)
Inhalt
- Beschreibung:
- Inschrift der Rahmenkartusche: DANIEL / DE SVPERVILLE / QUI / IVSSV ET MVNIFICENTIA / SERENISSI / DV[C]IS CAROLI / MVSEVM HOCCE TOTVM / QUANTVM COLLEGIT / ET DIGESSIT. / [MD]CCIV
Daniel de Superville (1696-1773) war zunächst Leibarzt der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, bevor er 1743 als Gründungsdirektor der Universität Erlangen amtierte. Schließlich berief ihn Herzog Carl I. von Braunschweig-Wolfenbüttel 1749 an seinen Hof. Als Begründer und erster Direktor des 1753/54 eingerichteten Herzoglichen Kunst- und Naturalienkabinetts in Braunschweig genoss Superville großes Ansehen (darauf verweist die Inschrift in der Rahmenkartusche). Die Darstellung zeigt ihn im Profilbildnis; er trägt ein Perücke mit lang herabfallenden Locken und einen pelzgefütterten Hausmantel. Es handelt sich um eines der wenigen erhaltenen Exemplare der gewirkten Porträts. Der in Braunschweig angefertigte Zierrahmen wurde auf Wunsch des Herzogs mit Schnitzereien verziert und vergoldet.
Literatur:
Ausst.-Kat. Lockenpracht und Herrschermacht. Perücken als Statussymbol und modisches Accessoire, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 2006, S. 110, Kat.-Nr. 1.8. Auss.-Kat. 250 Jahre Museum. Von den fürstlichen Sammlungen zum Museum der Aufklärung, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 2004, S. 117f., Kat.-Nr. 9
- Schlagwort:
- Textilien
Porträt
Weitere Informationen
Administrative Daten
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