Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Rechteinhaber: Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Sitzender Knabe
Allgemein
- Kategorie:
- Skulptur
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Unbekannt
- Datierung:
- Edo - Zeit (1600-1868), 2. Hälfte 17. Jahrhundert
- Entstehungsort:
- Japan
- Material / Technik:
- Holz; zerriebener Muschelkalk (jap. gofun); partielle farbige Fassung in Rot, Blau, Schwarz, Gold
- Maße / Umfang:
- Höhe 20,5 cm, Breite 12,8 cm, Tiefe 13,8 cm
Inhalt
- Beschreibung:
- Die Holzfigur zeigt einen sitzenden Knaben mit vorgestreckten Armen; der separat gearbeitete Kopf ist beweglich und kann ein leichtes Nicken vorführen, bei dem gleichzeitig die Zunge aus dem Mund herausgestreckt wird. Der Körper ist weiß gefasst, vermutlich mit fein geriebenem und mit Leim gebundenen Muschelkalk (jap. gofun). Der Knabe trägt eine Art Schürze mit roten Bändern im Nacken und auf dem Rücken, die mit einem aufwändigen, brokatartigen Muster in Rot, Blau und Gold geschmückt ist. Es handelt sich dabei um eine japanische Puppe (jap. ningyô), die an bestimmten Festtagen zu religiösen Ritualen im Haus aufgestellt wurde. Die ungewöhnlich feine Ausarbeitung des Braunschweiger Knaben könnte auf seine Anfertigung in Saga bei Kyôto verweisen.
Literatur:
Eva Ströber, Ostasiatika, Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums Bd. X, Braunschweig 2002, S. 325f., Kat.-Nr. 730
- Schlagwort:
- Ostasiatika
Skulptur