Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Rechteinhaber: Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Acht Musikanten
Allgemein
- Kategorie:
- Skulptur
- Creation date:
- um 1600
- Entstehungsort:
- Süddeutschland oder Schweiz
- Material / Technik:
- geschnitztes Lindenholz, gedrehter Holzsockel
- Scope:
- Höhe 15-17 cm, Sockeldurchmesser 6,6 cm
Inhalt
- Information:
- Die acht aus Lindenholz gearbeiteten Statuetten gehören zu einer Serie von ursprünglich 13 Figuren, die 1687 im Nachlassinventar der Kunstkammer Herzog Ferdinand Albrechts I. verzeichnet sind: "Dreyzehn kleine Hölzerne Musicanten mit allerhand Instrumenten". Sieben der erhaltenen bärtigen Männerfiguren musizieren auf Cello, Drehleier, verschiedenen Flöten, Mandoline oder Dudelsack, offenbar unter Anleitung eines Dirigenten, der ein aufgeschlagenes Buch hält und mit dem Finger den Takt anzugeben scheint. Die breitbeinig auf runden Bodensockeln stehenden Musikanten sind nach der um 1600 üblichen Tracht gekleidet, die aus kniekurzen Pluderhosen mit Schamkapsel und seitlicher Knöpfung sowie einem gegürteten kurzen Wams mit großen Knöpfen besteht. Unter dem Wams werden Halskrause und Spitzenmanschetten des Hemdes sichtbar. Ein hoher, vorn mit einer Quaste besetzter Hut und Schnallenschuhe vervollständigen das zeittypische Gewand.
Literatur:
Ausst.-Kat. Weltenharmonie. Die Kunstkammer und die Ordnung des Wissens, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 2000, S. 282, Kat.-Nr. 338.
- Keyword:
- Skulptur
Holzskulpturen und -kunstwerke