Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)
Rechteinhaber: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Fränkisches Königreich; zweiseitiger Pfennig, Denar
Allgemein
- Kategorie:
- Münzen und Medaillen
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Ludwig <I., Römisch-Deutsches Reich, Kaiser>
- Datierung:
- 814 - 840
- Material / Technik:
- Silber; Prägung
- Maße / Umfang:
- Ø 19,5-20 mm; Gewicht: 1,71 g
Inhalt
- Beschreibung:
- Die Karolinger legten die Grundlagen für ein einheitliches Münzwesen in Westeuropa. In mehreren Reformschritten (751–793/794) führte man neue Pfennige ein. Es sollte nur noch eine Münzsorte, nur aus Silber und nur aus königlichen Münzstätten geben. Nach dem Zusammenbruch des spätantiken Geldwesens markiert dies den Beginn der mittelalterlichen Geldgeschichte.
Unter Kaiser Ludwig, dem Sohn Karls des Großen, wird die mühsam gewonnene Einheitswährung aufs Spiel gesetzt. Im Jahre 833 erhielt das Kloster Corvey als erstes Territorium das Münzrecht. Es folgten weitere Abteien, Bistümer, Grafschaften, Herzogtümer und Städte. Dies führte zu einer heillosen Zersplitterung des Münzwesens, die erst im 19. Jahrhundert endete.
Weitere Informationen
Administrative Daten
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- Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)