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Bibliografische Daten

objekt: Pfeil

Allgemein

Kategorie:
Plakate
Datierung:
1992
Material / Technik:
Papier
Offsetdruck
Maße / Umfang:
Höhe: 49,68 cm
Breite: 30,93 cm

Inhalt

Beschreibung:
Ende 1973 begann die Suche nach einem geeigneten Endlagersalzstock. Geplant war (und ist auch heute noch) ein Endlager für alle Arten radioaktiver Abfälle in einem Salzstock. Es wurden 24 Salzstöcke betrachtet. Das gleichfalls geplante Nukleare Entsorgungszentrum sollte ebenfalls am Standort des Endlagers gebaut werden. Die Bundesregierung beauftragte die Firma KEWA (Kernbrennstoff-Wiederaufarbeitungs-Gesellschaft) mit der Standortsuche.
Am 1. Juli 1975 schlug die KEWA drei Salzstöcke in Niedersachsen zur näheren Untersuchung vor: Lutterloh in der Südheide, Lichtenhorst im Lichtenmoor und Wahn im Emsland.

Bürgerinitiativen aus der Südheide, Ostheide und Uelzen bildeten sich. Ein Gesangsverein aus Lichtenhorst sang damals ihr Lied "Lichtenmooritat". Darin heißt es im Refrain: "Mori, morei, Moruschkaka, dat Ding kummt hier nich her; mori, morei, moruschkaka dor sett wi uns tau Wehr!" Die BI Südheide unterstützte den Aufbau der BI Lüchow-Dannenberg, nach der Standortbenennung Gorleben am 22. Februar 1977 maßgeblich und beteiligte sich auch organisatorisch an der ersten größeren Demonstration in Gorleben am 12. März 1977.

Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Nukleares Entsorgungszentrum NEZ, BI Bremen, Standort, Standortbenennung,
(Gorleben Archiv / Birgit Huneke)

Ein Dorf mit einem Atomkraftwerk. Eine Wolke mit einem Totenkopf. Menschen ziehen an einem Seil, mit dem sie das AKW zu Fall bringen wollen.
Text: (Plattdeutsch in Altdeutscher Schrift)
Dat Ding kummt hier nich her!
Dor sett wi üsch tau wehr!
(Bremer Bürgerinitiative gegen Atomanlagen)

Handgemaltes Plakat als Wachszeichnung.

Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Endlager, Nukleares Entsorgungszentrum NEZ, Deutsche Gesellschaft für Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen DWK. (Gorleben Archiv / Birgit Huneke)

Offener Mülleimer. Plutonium, Tritium, Strontium und Jod.
Text:
Landkreis Lüchow-Dannenberg (Unbekannt)

Chronologie zur Standortentscheidung.
Text:
Gorleben soll leben
tricksen, täuschen & betrügen
Wie Gorleben zum Atommüll-Standort wurde und warum es dort bis heute nicht mit rechten Dingen zugeht. (ausgestrahlt)

Eine Plakatserie von ausgestrahlt.

Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Wiederaufarbeitungsanlage WAA, Nukleares Entsorgungszentrum NEZ.
(Gorleben Archiv / Birgit Huneke)

Der Pfingstmarkt Kukate, der von 1986 bis 2005 auf dem Werkhof Kukate stattfand, ist einer der Ursprünge der WunderPunkte und der Kulturellen Landpartie.

Inge und Michael Seelig hatten den Traum einer Modellregion, der die Potentiale des ländlichen Raums nutzt, erhält und entwickelt.

Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Veranstaltung, Kunst, Kultur, Pfingstmarkt Kukate. (Gorleben Archiv / Birgit Huneke)

Zeichnung von Irmhild Schwarz.
Text:
Pfingstmarkt Kukate
handwerk & kunst 92
6.6. Beginn 14 bis 18 Uhr 7./8.6. 11 bis 18 Uhr
Werkhof Kukate, 3131 Waddeweitz 05849/468
Kreis Lüchow-Dannenberg

(Werkhof Kukate)

Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben
Schlagwort:
Widerstand
Protest
Kernenergie
Plakate

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Plakate - Sammlung. Protestkultur gegen die Atomanlagen in Gorleben
Einrichtung:
Gorleben Archiv e.V.
Aufbewahrungsort:
Gorleben Archiv e.V.
Identifikator:
10-PLA-6.1-0008

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_948400
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/content/lizenzen/rv-fz

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Hermann Allmers Auf Dem Megalithgrab Bülzenbett Mit Hut Und Plaid, Davor Männer Beim ‘Kneipen’ (Rüstringer Heimatbund).
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