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Statistische Mittheilungen über die Wirksamkeit der Grossherzogl. Oldenburgischen Irrenheilanstalt zu Wehnen während der ersten 25 Jahre ihres Bestehens : nebst einem Anstaltsbericht für die Zeit vom 1. Januar 1883 bis zum 31. December 1884

Bibliografische Daten

fullscreen: Statistische Mittheilungen über die Wirksamkeit der Grossherzogl. Oldenburgischen Irrenheilanstalt zu Wehnen während der ersten 25 Jahre ihres Bestehens : nebst einem Anstaltsbericht für die Zeit vom 1. Januar 1883 bis zum 31. December 1884

Allgemein

Kategorie:
Alltagskultur
Datierung:
Ende 18. Jahrhundert / Beginn 19. Jahrhundert
Material / Technik:
Holz
Pergament
gedrechselt
handgeschrieben
Maße / Umfang:
Höhe: 37 cm (Rolle mit Stab)
Durchmesser: 5 cm
Höhe: 17 cm (Pergament)

Inhalt

Beschreibung:
Schriftrolle (hebr. megilla) aus speziellem gvil-Pergament auf einem Holzstab mit Griff und fein gedrechselter Spitze mit Kugelabschluss. Auf dem Pergament Handschrift in hebräischer Quadratschrift im sefardischen Stil in schwarzer Tinte. Text mit taggin (Buchstabenbekrönungen), petuchot und setumot (Textpausen bzw. -abschnitte). Die Rolle enthält den Text des Buches Esther.
Die Provenienz des Objekts aus Nordafrika, wie auf der Weißen Karteikarte angegeben, ist möglich. Denn das bevorzugte Pergament für die jüdischen Schriftrollen war dort eine bräunliche, lederartige Variante (gvil), wie die der vorliegenden Rolle. Die aschkenasischen Juden bevorzugten helles, dünneres Pergament (klaf). Neben dem Maghreb schrieben allerdings auch sefardische und Mizrahi/Temani-Juden aus der Levante, der Arabischen Halbinsel und vom Balkan bevorzugt auf gvil. Auch deutet die Schrift (recht rund, da mit einem Schilfrohr, hebr. kulmus, geschrieben) auf einen grob gesagt orientalischen Schreiber hin. In Aschkenaz (Mitteleuropa) wurde mit Federn geschrieben, was in einer charakteristischen Schrift aus dicken horizontalen und feinen vertikalen Strichen resultiert. Kurz: die Rolle kann aus Nordafrika, aber auch aus anderen Regionen des Orients stammen.

Das Fest Purim, zu dem die Rolle in der Synagoge verlesen wird, findet im Monat Adar statt. Es erinnert an die Errettung der persischen Diaspora-Juden der Antike durch die jüdische Königin Esther, Frau des persischen Königs Ahashwerosh (wahrscheinlich Xerxes I.). Haman, der Wesir des Königs, wollte alle Juden töten lassen, was Esther zusammen mit ihrem Verwandten Mordechai verhinderte. In der Synagoge wird jedesmal beim Ertönen von Hamans Namen Lärm gemacht. Auch sonst ist es ein ausgelassenes Fest mit Verkleidungen und viel Essen und Trinken, ähnlich dem Karneval.
(Städtisches Museum Göttingen)
Schlagwort:
Synagogale Ausstattung

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Judaica
Einrichtung:
Städtisches Museum Göttingen
Aufbewahrungsort:
Städtisches Museum Göttingen
Identifikator:
1978/120

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_942931
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Statistische Mittheilungen über die Wirksamkeit der Grossherzogl. Oldenburgischen Irrenheilanstalt zu Wehnen während der ersten 25 Jahre ihres Bestehens : nebst einem Anstaltsbericht für die Zeit vom 1. Januar 1883 bis zum 31. December 1884
  • Abschnitt
  • Abschnitt
  • Abschnitt
  • Farbkarte
  • Abschnitt
  • [Einleitung]
  • Tabelle 1. Die Krankenbewegung der Heilanstalt vom 1. April 1858 bis zum 1. April 1883.
  • Tabelle 2. Heimath der Aufgenommenen.
  • Tabelle 3. Stand der Aufgenommenen.
  • Tabelle 4. Confession der Aufgenommenen.
  • Tabelle 5. Krankheitsform der Aufgenommenen.
  • Tabelle 6. Alter der Aufgenommenen bei der Aufnahme in die Anstalt.
  • Tabelle 7. Dauer der Krankheit vor der Aufnahme in die Anstalt.
  • Tabelle 8. Die Krankheitsdauer vor der Aufnahme in die Anstalt und die verschiedenen Krankheitsausgänge der Aufgenommenen.
  • Tabelle 9. Die Krankheitsursachen der aufgenommenen Männer und Frauen.
  • Tabelle 10. Die Confession der Aufgenommenen mit Rücksicht auf erbliche Belastung.
  • Tabelle 11. Das Verhältniss der direct Belasteten zu den Eltern und der höheren Ascendenz mit Rücksicht auf die Krankheitsform, unter Ausschluss der unsicheren Fälle und der Recidiven.
  • Tabelle 12. Krankheitsursachen der aufgenommenen Männer uznd Frauen nach den Krankheitsformen.
  • Tabelle 13. Beruf und Krankheitsformen der Aufgenommenen.
  • Tabelle 14. Die Ausgeschiedenen nach den Krankheitsformen.
  • Tabelle 15. Die Ausgeschiedenen nach Krankheitsform und Erblichkeit.
  • Tabelle 16. Krankheitsdauer der Geheilten in der Anstalt und Krankheitsdauer vor der Aufnahme.
  • Tabelle 17. Gesammt-Krankheitsdauer der Geheilten und durchschnittliche Krankheitsdauer eines Geheilten nach Erblichkeit und Krankheitsformen.
  • Tabelle 18. Alter der Verstorbenen und Krankheitsformen.
  • Tabelle 19. Todesursachen der Gestorbenen.
  • Anstaltsbericht für die Zeit vom 1. Januar 1883 bis zum 31. December 1884.
  • General-Uebersicht der Einnahme und Ausgabe für das Jahr 1883 und 1884.
  • Erträgnisse der Oeconomie.
  • Krankenbewegung der Heilanstalt zu Wehnen in den Jahren 1883 und 1884.
  • Verhältnisse der in den Jahren 1883/84 aufgenommenen 72 Männer und 70 Frauen
  • Verhältnisse der in den Jahren 1883/1884 geheilt entlassenen 23 Männer und 24 Frauen.
  • Verhältnisse der in den Jahren 1883/1884 gebessert aus der Anstalt entlassenen 10 Männer und 12 Frauen.
  • Verhältnisse der in den Jahren 1883/1884 ungeheilt entlassenen 20 Männer und 33 Frauen.
  • Todesfälle. Gestorben sind in den Jahren 1883/1884 in der Anstalt 7 Männer und 7 Frauen.
  • Abschnitt

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Zitierempfehlung

hemkes, . Statistische Mittheilungen Über Die Wirksamkeit Der Grossherzogl. Oldenburgischen Irrenheilanstalt Zu Wehnen Während Der Ersten 25 Jahre Ihres Bestehens : Nebst Einem Anstaltsbericht Für Die Zeit Vom 1. Januar 1883 Bis Zum 31. December 1884. 1885.
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