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Containing The Rosciad. The Apology. Night. The Prophecy Of Famine. An Epistle To William Hogarth. And The Ghost, In Four Books (Vol. 1)

Bibliografische Daten

objekt: Containing The Rosciad. The Apology. Night. The Prophecy Of Famine. An Epistle To William Hogarth. And The Ghost, In Four Books (Vol. 1)

Allgemein

Kategorie:
Alltagskultur
Datierung:
19. Jahrhundert (Vermutung)
Material / Technik:
Messing
gegossen
Maße / Umfang:
Durchmesser: 25,5 cm (Stern)
Höhe: 44 cm (mit Tropfschale)
Durchmesser: 14,2 cm (Durchmesser der Tropfschale )
Höhe: 8,5 cm (mit Haken)
Höhe: 33 cm (Schafft)

Inhalt

Beschreibung:
Aus drei Komponenten zusammengesetzte Hängelampe für den Schabbat und andere jüdische Feiertage. Der Schaft ist balusterartig profiliert mit rundem Querschnitt und innen hohl. Am oberen Ende ist in zwei Löchern im Schaft ein Haken befestigt. Die typischerweise zum Aufhängen an der Zimmerdecke verwendete verstellbare Säge oder Ratsche ist nicht dabei. Der Ölbehälter in der Form eines sechsstrahligen Sterns wird über eine Schraubverbindung am Schaft festgedreht. An der Unterseite ist der Stern im zentralen Bereich mit sternförmigen Ornamenten punziert. Einige Schnäbel des Sterns sind an der Spitze stark abgenutzt. Ebenfalls auf der Unterseite des Sterns ist eine Öse angegossen, in die die Tropfschale eingehängt wird. Sie fängt das Öl auf, das von den Dochten an der Schnabelspitze heruntertropft. Der Haken der Tropfschale ist am oberen Ende eines einfachen Stabes angebracht, der im Boden der Tropfschale festgelötet (?) ist.
Die Lampe stammt lt. Eingangsbuch aus Wöllmarshausen, einer kleinen jüdischen Landgemeinde im Gartetal bei Göttingen, die im 19. Jh. erlosch.

Frühe Formen (ab dem 11. Jh.) dieses Lampentyps sind im Erfurter Domschatz, dem Kölner Stadtmuseum, Göttingen (1902/921, 16. Jh.) etc. und auch aus England bekannt. Die einfache Form wie 1902/921 wurde bis in die frühe Neuzeit nicht ausschließlich von Juden verwendet. Danach war die hängende, mehrschnabelige Öllampe jedoch auf jüdische Haushalte beschränkt. Sie kann aus einer Kupferlegierung bestehen, aber auch Exemplare aus Zinn und Silber sind bekannt. Sie kann vier, sechs oder mehr Schnäbel haben. Sie wird mit einer verstellbaren Säge an der Zimmerdecke befestigt, von wo sie zum Schabbat und an Feiertage heruntergelassen wird (daher das Sprichwort "Steigt die Sabbatlamp' herab, wendet Not und Sorg' sich ab"). Die Lampe wurde mit Öl gefüllt und vor Beginn des Schabbats entzündet, da an diesem Tag Feuermachen für fromme Juden nicht erlaubt ist. Mit genug Öl konnte die Lampe den Feiertag über brennen. Bis ins frühe 20. Jh. war dieser Lampentyp im aschkenasischen Judentum in Gebrauch. Einen Eindruck von ihrem Gebrauchskontext vermitteln die Bilder des Frankfurter Malers Moritz Oppenheim (1800-1882), der sich hauptsächlich jüdischen Genrebildern widmete.
Laut Eingangsbuch stammt die Schabbatlampe aus Wöllmarshausen. Die um 1750 in Wöllmarshausen gegründete jüdische Gemeinde zählte knapp zehn Familien.


English version:
Hanging lamp composed of three components for Shabbat and other Jewish holidays. The shaft is baluster-shaped with a round cross-section and hollow inside. A hook is attached to two holes in the shaft at the top. The adjustable saw or ratchet typically used for hanging from the ceiling is not included. The oil reservoir, shaped like a six-pointed star, is screwed onto the shaft. The underside of the star is punched with star-shaped ornaments in the central area. Some of the star's prongs are badly worn at the tip. There is also an eyelet cast onto the underside of the star, into which the drip tray is hooked. It catches the oil that drips from the wicks at the tip of the beak. The hook of the drip tray is attached to the upper end of a simple rod that is soldered (?) into the bottom of the drip tray. According to the entry book, the lamp comes from Wöllmarshausen, a small Jewish rural community in the Gartental valley near Göttingen, which ceased to exist in the 19th century.
Early forms (from the 11th century onwards) of this type of lamp are known to exist in the Erfurt Cathedral Treasury, the Cologne City Museum, Göttingen (1902/921, 16th century), etc., as well as in England. The simple form, such as 1902/921, was not used exclusively by Jews until the early modern period. The simple form, such as 1902/921, was not used exclusively by Jews until the early modern period. After that, however, the hanging, multi-spouted oil lamp was restricted to Jewish households. It can be made of copper alloy, but examples made of tin and silver are also known. It can have four, six, or more beaks. It is attached to the ceiling with an adjustable saw, from where it is lowered on Shabbat and holidays (hence the saying, “When the Sabbath lamp descends, hardship and sorrow turn away”). The lamp was filled with oil and lit before the start of Shabbat, as devout Jews are not permitted to light fires on this day. With enough oil, the lamp could burn throughout the holiday. This type of lamp was in use in Ashkenazi Judaism until the early 20th century. The paintings of Frankfurt artist Moritz Oppenheim (1800-1882), who mainly devoted himself to Jewish genre paintings, give an impression of their context of use.
According to the entry book, the Shabbat lamp comes from Wöllmarshausen. The Jewish community founded in Wöllmarshausen around 1750 numbered just under ten families.

(Städtisches Museum Göttingen)

Literatur in Zusammenhang:
Bruno Crome, Führer durch die Altertumssammlung, Göttingen 1919, S. 17. - Waldemar Röhrbein, Jüdisches Kultgerät, Göttingen 1968, S. 11; Nr. 21. - Waldemar Röhrbein, 700 Jahre Juden in Südniedersachsen, Göttingen 1973, S. 92; Nr. 304. -
Schlagwort:
Beleuchtung > Leuchte > Leuchter
Religion/Glaube

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Städtischen Museums Göttingen
Einrichtung:
Städtisches Museum Göttingen
Aufbewahrungsort:
Städtisches Museum Göttingen
Identifikator:
JC.1897.296

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_2664864
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Geschichte des Jeverlands
  • Abschnitt
  • Abschnitt
  • Abschnitt
  • Farbkarte
  • Abschnitt
  • Abschnitt
  • 1. Kapitel. Das vormundschaftliche Regiment für die minderjährigen Kinder Edo Wiemkens des Jüngeren. Junker Christoffer 1511-1517
  • 2. Kapitel. Die oldenburgische und ostfriesische Vormundschaft über die Töchter Edo Wiemkens bis zur Einführung der Reformation. 1517-1525.
  • 3. Kapitel. Die Einführung der Reformation im Jeverland. 1525-1575.
  • 4. Kapitel. Die Lehnsauftragung Jevers an das Haus Burgund. 1525-1536.
  • Fünftes Kapitel. Die Befestigung Jevers und die Erteilung der Stadtrechte. (1536).
  • [6. Kapitel.] Der Krieg mit Balthasar von Esens. 1540.
  • VII. Die wirtschaftliche Lage des Landes.
  • VIII. Bedeichungen während der Regierung Fräulein Marias.
  • IX. Fräulein Maria im ruhigen Besitz ihrer Herrschaft.
  • X. Die Münzen Fräulein Marias.
  • XI. Hofleben, Kunst und Wissenschaft am Hofe Fräulein Marias.
  • XII. Die letzten Regierungsjahre Fräulein Marias.
  • Anhang I.
  • Anhang II.
  • Abschnitt
  • Abschnitt

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clément, david. Bibliotheque Curieuse Historique et Critique, Ou Catalogue Raisonné de Livres Dificiles A Trouver. Schmid, 1754.
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