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Schlacht bei Lützen

Bibliografische Daten

fullscreen: Schlacht bei Lützen

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
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Datierung:
ca. 1801
Material / Technik:
Papier
Federzeichnung
Pinsel
Maße / Umfang:
Höhe: 452 mm (Blatt)
Breite: 765 mm (Blatt)
Höhe: 570 mm (Unterlegkarton (Montierung))
Breite: 820 mm (Unterlegkarton (Montierung))

Inhalt

Beschreibung:
Der Hofkupferstecher Carl Schröder d. Ä. (1760-1844) kopierte in der Herzoglichen Gemäldegalerie in Salzdahlum und später in Braunschweig insgesamt 31 Gemälde, wobei er von einigen Werken mehrere Varianten anfertigte. So etwa von dem Gemälde "Das Opfer Abrahams" von Jan Lievens. Innerhalb der einzelnen Varianten gibt es wiederum technische Abweichungen oder Abzüge vor Hinzufügen der Schrift ("avant la lettre"). Die Druckgraphiken sind von Schröder entweder als Radierungen oder als Schabkunstblätter gestochen worden. Schröder beherrschte die Technik der Schabkunst (auch: Mezzotinto, Schwarzkunst oder manière anglaise) besonders virtuos. Die Kopien, die Schröder nach Werken aus der herzoglichen Gemäldegalerie anfertigte, sind auch deshalb von so großer Bedeutung, weil vier der kopierten Gemälde spätestens seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts als verschollen gelten. Dabei handelt es sich um die Werke: "Bildnis eines unbekannten Mannes", das laut Vasel Philips de Koninck zugeschrieben wurde, "Pomona" von Augustin Terwesten, "Die büßende Magdalena" von Adriaen van der Werff und "Die Neuvermählte, welche unter Tränen und mit Dudelsack-Musik zum Hochzeitsbette geführt wird" nach einem unbekannten Meister. (Lars Berg)

Aufschrift:
Bezeichnet, auf der historischen Montierung, unten rechts, mit Feder in Schwarz: "Schlacht bei Lützen.", unten rechts: "10." Unten links, bezeichnet, auf Klebezettel, mit Feder in Schwarz: "Dieses Bild ist eine Copie, welche der Hofkupferstecher Carl Schröder nach dem auf [sic!] dem / Herzoglichen Museum zu Braunschweig unter No 432 verzeichneten Oelbilde, die Schlacht / bei Lützen, gemalt von dem holländischen Maler Liudolf de Jong welcher von 1616 bis / 1667 gelebt hat, angerfertigt hat. / Gustav Adolph sitzt, mit dem Degen in der Hand, auf einem sich bäumenden Schimmel. Ein / geharnischter, vermummter Ritter schießt davonjagend auf den König. Krieger liegen / tot und verwundet im Bodengrunde. Entfernt sieht man den Brand von Lützen; die ganze Ge- / gend ist voll Truppen. / Das Original ist auf Holz gemalt, 3 Fuß 5 Zoll breit, 2 Fuß hoch." Verso, bezeichnet, oben mittig, mit Bleistift: "Fg. / Karl Schröder Kupferstecher {No 1}"

Beschrieben in:
August Vasel, Hofkupferstecher Karl Schröder. Beschreibendes Verzeichnis seiner graphischen Arbeiten, in: Braunschweigisches Magazin, Nr. 14 (1900), S. 100, Nr. 67 (Erwähnung der Zeichnung)

Veröffentlicht in:
L. Berg, „Der Braunschweiger Hofkupferstecher Carl Schröder d.Ä. (1760-1844)“, Braunschweigisches Jahrbuch für Landesgeschichte, Wolfenbüttel, 1996, Bd. 104. S. 129-163, 2023. (S. 150, Abb. 4.)

Literatur in Zusammenhang:
R. Klessmann, „Die holländischen Gemälde Kritisches Verzeichnis mit 485 Abb.“. Herzog-Anton-Ulrich-Museum, Braunschweig, 1983. (S. 131, Nr. 417 (Gemälde))
Schlagwort:
Grafik, Fotografie > Zeichnung > Pinselzeichnung
Grafik, Fotografie > Zeichnung > Federzeichnung
Lützen (Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Sammlung Grafik
Einrichtung:
Städtisches Museum Braunschweig
Aufbewahrungsort:
Städtisches Museum Braunschweig
Identifikator:
1620-0199-00

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_1529612
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de

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