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Till Eulenspiegel's Streiche : aus dem alten Volksbuche ausgewählt und zur Ergötzung von Jung und Alt

Bibliografische Daten

objekt: Till Eulenspiegel's Streiche : aus dem alten Volksbuche ausgewählt und zur Ergötzung von Jung und Alt

Allgemein

Kategorie:
Skulptur
Datierung:
1. Hälfte 18. Jahrhundert
Entstehungsort:
Deutschland
Material / Technik:
Silberfiligran, gegossenes, getriebenes und graviertes Silber, Holzsockel
Maße / Umfang:
Höhe der Figur 20,5 cm, Höhe mit Sockel 25,5 cm

Inhalt

Beschreibung:
Viele kleine rosettenartige Silberdrahtelemente bilden, zu einer netzartigen Struktur zusammengelötet, die aufrecht stehende Gestalt des kaum bekleideten Wilden Mannes. Füße und Hände, Augen, Mund, Bart- und Haupthaare sowie die Blattkrone auf dem Kopf wurden ebenso separat gearbeitet und angefügt wie der Lendenschurz und das Reisigbüschel in der gesenkten rechten Hand. Der Stab, den die erhobene Linke hielt, ist verlorenen gegangen. Die Statuette formierte zusammen mit einem weiteren Wilden Mann und einem springenden Pferd eine vermutlich heraldisch bedeutungsvolle Gruppe, gebildet aus Bestandteilen des herzoglichen Wappens. Die zeitgenössische Hochschätzung, die derartige Silberfiligranarbeiten erfuhren, belegt Johann David Köhlers "Anweisung für Reisende Gelehrte" von 1762, wo es heißt: "Die Silberdratzieherkunst heißt filigran Arbeit. Man macht davon Schachteln, Gefässe, und vielerley Zierrathen, und dies alles wird theurer bezahlet, als Silbergeschirr selbst."

Literatur:
Ausst.-Kat. Weltenharmonie. Die Kunstkammer und die Ordnung des Wissens, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 2000, S. 223, Kat.-Nr. 249. Rudolf-Alexander Schütte, Die Kostbarkeiten der Renaissance und des Barock. Pretiosa und allerley Kunstsachen aus den Kunst- und Raritätenkammern der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg aus dem Hause Wolfenbüttel, Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums, Bd. 6, Braunschweig 1997, S. 41ff, Kat.-Nr. 11.3.
Schlagwort:
Skulptur
Kostbarkeiten

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Kunstwerke aus dem Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Einrichtung:
Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Aufbewahrungsort:
Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Identifikator:
Kos 364

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/isil_DE-MUS-026819_opal_herzanulm_kunshe_Kos364
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/4.0/deed.de

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Till Eulenspiegel's Streiche : aus dem alten Volksbuche ausgewählt und zur Ergötzung von Jung und Alt
  • Buchdecke vorn
  • Vorsatz vorn
  • Titelseite
  • Die Eulen des Buches (von Hobrecker abgezeichnet).
  • Text und Abbildungen (schwarz/weiß)
  • Vorwort.
  • Abbildung (schwarz/weiß) 1
  • Wie Till Eulenspiegel geboren und zu dreien Malen an einem Tag getauft ward.
  • Wie alle Bauern und Bäuerinnen über den jungen Eulenspiegel klagten und sprachen, er wäre ein Schalk.
  • Wie Eulenspiegel auf dem Seile ging.
  • Wie Eulenspiegel sich einen Sack Brot verschaffte.
  • Wie Eulenspiegel sich für erhaltene Prügel rächt.
  • Was Eulenspiegel in einem Bienenstock begegnete.
  • Wie Eulenspiegel einem Pfarrer die gebratenen Hühner vom Spieße aß.
  • Was Eulenspiegel für ein Osterspiel vollführte.
  • Wie Eulenspiegel zu Magdeburg von der Laube fliegen wollte.
  • Wie Eulenspiegel zu Braunschweig als Bäckerknecht Eulen und Meerkatzen buk.
  • Wie Eulenspiegel im Mondschein das Mehl in den Hof beutelte.
  • Wie Eulenspiegel sich bei dem Grafen zu Anhalt als Turmbläser verdingte.
  • Wie Eulenspiegel sich zu Aschersleben bei einem Kürschner verdingte.
  • Wie Eulenspiegel einem Wirte zu Eisleben das Prahlen abgewöhnte.
  • Wie Eulenspiegel zu Quedlinburg Hühner kaufte.
  • Wie Eulenspiegel sich zu Hildesheim als Koch verdingte.
  • Wie Eulenspiegel zu Einbeck ein Brauknecht ward.
  • Wie Eulenspiegel sich zu Braunschweig seine Stiefel spicken ließ.
  • Wie sich Eulenspiegel zu Helmstedt eine große Tasche machen ließ.
  • Wie Eulenspiegel einem Gerber das Leder sott.
  • Wie Eulenspiegel einen Bauern um sein Tuch betrog.
  • Wie sich Eulenspiegel in seine vier Pfähle rettete.
  • Wie Eulenspiegel in seinem eignen Lande saß.
  • Wi Eulenspiegel Steine säete.
  • Wie Eulenspiegel über manche Dinge anders dachte als die Leute.
  • Wie Eulenspiegel den Milchfrauen zu Bremen einen Possen spielte.
  • Wie Eulenspiegel mit dem Bischof zu Bremen wettete.
  • Wie Eulenspiegel einem Bauern Suppe kochte.
  • Wie Eulenspiegel sich zu Hamburg bei einem Barbier verdingte.
  • Wie Eulenspiegel zu Lübeck fast wäre gehenkt worden.
  • Wie Eulenspiegel sich zu Rostock als Schmied verdingte.
  • Wie Eulenspiegel einem Dorfschmied sein Werkzeug zusammenschmiedete.
  • Wie Eulenspiegel sein Pferd beschlagen wurde, weil er die Wahrheit sagte.
  • Wie Eulenspiegel einem Schuster das Leder verdarb.
  • Wie Eulenspiegel zu Wismar ein Pferdehändler ward.
  • Wie Eulenspiegel die Schneider im ganzen Sachsenland zusammenberief.
  • Wie Eulenspiegel in Berlin zu einem Schneider sich verdingte.
  • Wie Eulenspiegel drei Schneidergesellen von einem Laden fallen ließ.
  • Wie Eulenspiegel einen Wirth zwölf Blinde herbergen ließ.
  • Wie Eulenspiegel in des Bischof von Trier Diensten stand.
  • Wie Eulenspiegel in Bamberg um Geld aß.
  • Wie Eulenspiegel sich ohne Bezahlung Braten verschaffte.
  • Wie Eulenspiegel ohne Geld ein Paar Schuhe kaufte.
  • Wie Eulenspiegel in Leipzig den Kürschnern eine Katze für einen Hasen verkaufte.
  • Wie Eulenspiegel zu Dresden ein Schreinerknecht ward.
  • Wie Eulenspiegel zu Marienthal ins Kloster ging.
  • Wie Eulenspiegel zu Mölln in den heiligen Geist kam.
  • Wie Eulenspiegel sein Testament machte.
  • Wie Eulenspiegel begraben ward.
  • Inhaltsverzeichnis
  • Vorsatz hinten
  • Beilage
  • Buchdecke hinten

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