Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)
Rechteinhaber: Städtisches Museum Göttingen
Sprachrohr
Allgemein
- Kategorie:
- Medizin
- Datierung:
- erste Hälfte 18. Jhd.
- Material / Technik:
- Weißblech
Löttechnik
- Maße / Umfang:
- Durchmesser: 32 cm (Trichter max)
Länge: 153,4 cm
Inhalt
- Beschreibung:
- Schmaler, kegelförmiger Körper. Das Rohr weitet sich gleichmäßig trichterförmig aus. Das Ende des Trichters schwingt nach außen. Aus mehreren Segmenten zusammengesetzt. Mit Mundstück.
In der Sammlung des Städt. Museums befinden sich Modelle und Instrumente Göttinger Universitätssammlungen. Zu nennen sind hier die „Modellkammer“ (1734–1884) und das „Physikalische Kabinett“ (1789–1849).
Der Grundstock der Sammlung "Modellkammer" wurde in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts gelegt. Eine gezielter Aufbau und Nutzung in der Lehre erfolgten aber erst später. Die Sammlung setzte sich aus verschiedenen Schenkungen zusammen: beispielsweise Instrumente von Joachim Heinrich von Bülow (1735), einige wenige, große Objekte aus der Schenkung Johann Friedrich von Uffenbachs (die Schenkung machte er 1736, die Objekte kommen aber erst, auch wegen Rechtsstreitigkeiten, 1769/70 in Göttingen an), 1832 die Sammlung mathematischer Instrumente des Professors für Mathematik Bernhard Friedrich Thibaut und die Sammlung Johann Beckmanns (1817). Die Unterbringung der Modellkammer wechselte im Lauf ihres ungefähr 150-jährigen Bestehens immer wieder. Die Sammlung wurde um 1880 aufgelöst.
Lichtenberg verkaufte seine private Sammlung „Apparat von physikalischen Instrumenten“ 1789 an die Universität Göttingen, aus denen das "Physikalische Kabinett" hervorging. Die Instrumente wurden 1791 durch Objekte aus der v. Uffenbachschen Donation (s.o.) ergänzt. Diese Sammlung wurde 1799 von Tobias Mayer, Lichtenbergs Nachfolger, übernommen und von diesem Zeitpunkt „Kabinett“ genannt. Sie behielt diesen Namen bis zu ihrer Auflösung 1849. Wichtigstes Verzeichnis der Sammlung bildet Mayers „Catalog des Physikalischen Apparats“ von 1813. Er enthält Hinweise zum Gebrauch der Instrumente und diente der Vorbereitung von Experimenten in den Vorlesungen.
Dieses Rohr wurde vermutlich von Lichtenberg in Vorlesungen zur Demonstration akustischer Phänomene benutzt. Vermutlich stammt dieses gerade Sprachrohr ursprünglich aus der Sammlung Kästner (private Sammlung phys. Instrumente) und ist später in die Sammlung der Göttinger Universität gelangt. (Städtisches Museum Göttingen)
Literatur in Zusammenhang:
Mayer, Johann Tobias: Katalog des physikalischen Apparates, 1813, S. 41 (H1, Inv.Nr. S. 76). Nickol, Thomas: Edition "Georg Christoph Lichtenberg Vorlesung zur Naturlehre"…S.159f (Vorabdruck).
- Schlagwort:
- Universität Göttingen
Angewandte Physik
Akustik
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Gebrauchsgegenstand
Kunsthandwerk/Kunstgewerbe
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Administrative Daten
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- Lizenz der Digitalisate:
- Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)