Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)
Rechteinhaber: Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Kurfürstentum Hannover; Zweidrittel (2/3 Taler) (= 24 Mariengroschen), Gulden
Allgemein
- Kategorie:
- Münzen und Medaillen
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Georg <II., Großbritannien, König>
Johann Wilhelm Schlemm
- Datierung:
- 1754
- Entstehungsort:
- Clausthal
- Material / Technik:
- Feinsilber (historische Angabe); Prägung
- Maße / Umfang:
- Ø 36-37 mm; Gewicht: 13,045 g
Inhalt
- Beschreibung:
- Der Käufer, König Georg II., unterzeichnete 1745 den Kaufvertrag für Teile der Sammlung Molanus im Palast St. James in London. Er ließ später einen eleganten Rokoko-Schrank für seine Sammlung in Hannover anfertigen. Er befindet sich heute im Fürstenhaus Herrenhausen-Museum. Die Sammlung besichtigte er wiederholt bei seinen jährlichen Besuchen auf dem Kontinent.
Die staatsrechtlich korrekte Bezeichnung lautet: Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg. Die Herrschertitulatur der Münzen führt in der Regel die in Personalunion ausgeübte englische Königswürde, das Erzamt, die Kurfürstenwürde und den herzoglichen Geburtsrang auf. In den Umschriften tauchen niemals der inoffizielle Name "Kurfürstentum Hannover" oder die Kurzform "Kurhannover" auf. Mit dem Ende des Alten Reiches (1806) hatte die Kurwürde ihre politische Bedeutung für die deutsche Königswahl verloren. Nach der Übernahme des Titels eines Königs von Hannover (1814) wird die Hauptstadt Hannover auch in der offiziellen Titulatur namensgebend. Der Hinweis auf die inhaltslos gewordene Kurwürde verschwindet völlig aus den Umschriften der Münzen. Es bleibt jedoch die Erwähnung des Geburtsrangs als Herzog zu Braunschweig und Lüneburg erhalten.
Weitere Informationen
Administrative Daten
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