Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Rechteinhaber: Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig; Foto: Claus Cordes
Acht Skarabäen
Allgemein
- Kategorie:
- Archäologie
- Datierung:
- Ägypten, Datierung fraglich
- Material / Technik:
- Fayence, Stein
- Maße / Umfang:
- Maße: 1,7 x 1 x 1,5 cm
Inhalt
- Beschreibung:
- Beschreibung:
a. Der Skarabäus besteht aus dunkelgrüner Fayence. Sein Clypeus geht direkt in eine große Öse über. Die Deckflügel sind mit Linien verziert. In den Vertiefungen haben sich Verkrustungen abgesetzt. Die Unterseite ist glatt, jedoch in ihrer äußeren Form nicht oval, sondern sie beschreibt die Umrisse der Beine. b. Der Kopf des weißlichen Skarabäus ist sehr kurz und breit. Prothorax und Elytra sind nur durch zwei kleine, seitliche Striche voneinander getrennt, die Deckflügel selbst gar nicht. Anstelle der Beine befinden sich an den Seiten zwei umlaufende, übereinander liegende Ovale. Auf der Unterseite ist die Darstellung eines Skarabäus in einem ovalen Rand angegeben. c. Der Skarabäus besteht aus porösem, bräunlich-rotem Sandstein. Frontal im Clypeus befindet sich ein Loch. Die linke vordere Ecke ist weggebrochen. Die Deckflügel sind mit Linien verziert, die nur schwach angegeben sind. Auf der Unterseite befindet sich die Darstellung eines auf einem Thron sitzenden Gottes in Mumiengestalt, der einen langen Krummstab vor sich hält. Der Bereich vor ihm ist nicht mehr zu erkennen. Unter dem gesamten Bildfeld, das von einem Oval umschlossen wird, wurde ein Neb-Zeichen (Korb) herausgearbeitet. d. Die Deckflügel des Skarabäus aus grünlichem Steatit werden durch zwei Linien voneinander getrennt. In den äußeren Ecken befindet sich je ein schräger, kurzer Strich. Die Unterseite zeigt eine Kartusche mit den Zeichen für „Re“, „Neith“ und „Herr“. Sowohl über als auch unter der Kartusche wiederholen sich die „Herr“-Zeichen, während die Kartusche seitlich von großen Schilfblättern flankiert wird. e. Bereiche des Prothorax und der Deckflügel sind abgeplatzt sowie ein Großteil der Unterseite. Nur eine aufgerichtete Kobra ist noch zu erkennen; vor und hinter ihr gab es ursprünglich Inschriften. f. Das Oberteil des Skarabäus aus Steatit ist entlang der Bohrung abgebrochen. Nur der Sockel ist erhalten, dessen Unterseite eine Kartusche von Thutmosis III. zeigt, die von je einer aufgerichteten Kobra und einem Nefer-Zeichen flankiert wird, das für „gut, schön“ steht. g. Auch dieser Skarabäus aus Steatit ist entlang der Bohrung abgebrochen. Auf der Unterseite ist der Thronname Sethos I. aufgezeichnet. h. Die linke vordere Ecke des Skarabäus ist weggebrochen. Die Oberfläche ist so stark verkrustet, dass man nichts mehr erkennen kann. Der Skarabäus ist längs durchbohrt.
Katalog-Nummer:
367
Literatur:
Iris Tinius, Altägypten in Braunschweig, 2011, Hg.: Regine Marth (Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums Braunschweig; 16)
- Schlagwort:
- Altägypten
Außereuropäische Kunst
Antike
Skarabäus (Visuelles Werk)
Weitere Informationen
Administrative Daten
- Link zur Seite:
- https://ku-ni.de/isil_DE-MUS-026819_5954
- Weitere Information:
- https://publikationsserver.tu-braunschweig.de/receive/dbbs_mods_00065907