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Reversbrief des Ciliax Bohn zu Rollshausen, der bekennt, daß ihm von den Befehlshabern des Erzbischofes Johann Adam zu Mainz, nämlich vom Verwalter des Pöhlderhofes zu Duderstadt, Joannes Cammerer, und von Georg Wendthe, Dechant zu Heiligenstadt und Kommissar des Eichsfeldes, das Vorwerk St. Maria Magdalena zu Rollshausen, das sein seliger Vater gepachtet hatte, wieder auf 9 Jahre vermeiert worden ist. In dem am selben Tage ausgestellten Meierbrief, der transsumiert ist, werden die Ländereien des Vorwerkes, getrennt nach Winter-, Sommerfeld, Brache und Gräserei einzeln (Flurnamen und Nachbarn) aufgeführt und die Pachtbedingungen festgesetzt: jährliche Abgabe von 20 Malter Korn und 16 Malter Hafer, Brennholzfuhren, Pflicht der baulichen Instandhaltung etc. Der Pächter gelobt, alle Punkte des Vertrages zu erfüllen; er stellt als Bürgen seinen Schwiegervater Andreas Kopf und den Gieboldehäuser Gerichtsschreiber Jacob Große und bittet den Kurfürstlichen Landrichter im Amt Gieboldehausen, David Fuchs, den Revers von Amts wegen mit seinem Siegel zu bekräftigen und zu unterschreiben

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