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Schultheiß, Bürgermeister und Rat der Stadt Duderstadt verpachten das von Franz von Minnigeroda erkaufte Vorwerk zu Westerode mit 4 Hufen Landes, von denen drei zehntfrei sind, ihrem Untertanen Tonnigs Richtstieg und seinen Erben auf 12 Jahre. Der Meier hat als Pacht neben dem üblichen Dienst und Satzhafer zwischen Michaelis und Martini zu entrichten 36 Malter Roggen und 26 Malter Hafer "reiner marktschöner frucht [. . . .] ohne allen verzugk, weigerung auch vorwendung Mißwachß, Maußzerung, Heerzugs". Der Pächter soll auf die Besserung der ausgemergelten Länderei bedacht sein und die Baulichkeiten des Vorwerkes instandhalten. Nichtzahlung der vereinbarten Zinsen hebt den Vertrag auf. Tonnigs Richtstieg stellt als Bürgen seinen in Duderstadt wohnenden Bruder Hans und seinen Vetter zu Werxhausen; für die drei Richtstiege untersiegelt auf deren Bitten Henrich vom Hagen

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