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Modell einer Treppe mit zwei Podesten

Bibliografische Daten

fullscreen: Modell einer Treppe mit zwei Podesten

Allgemein

Kategorie:
Architektur
Datierung:
ca. 1. Januar 1750 - ca. 1. Januar 1760
Material / Technik:
Holz
Maße / Umfang:
Höhe: 39,7 cm
Breite: 41,7 cm
Tiefe: 35 cm

Inhalt

Beschreibung:
Modell einer Treppe mit zwei Podesten. Annähernd würfelförmiges Modell mit vertikalen und oberen horizontalen Leisten auf einer quadratischen Grundplatte. Innen im rechten Winkel abknickende Treppe mit zwei Podesten. Im Städtischen Museum zeitweise als "Puppenhaus" geführt. Es wurde vermutlich im Mathematikunterricht, zu dem im 18. Jahrhundert auch die zivile Baukunst gehörte, eingesetzt. Modelle solcher Art finden sich auch über zweihundert Jahre später noch in Architektur- bzw. Baustoffsammlungen technischer Hochschulen.

In der Sammlung des Städt. Museums befinden sich Modelle und Instrumente Göttinger Universitätssammlungen. Zu nennen sind hier die „Modellkammer“ (1734 - 1884) und das „Physikalische Kabinett“ (1789 – 1849).
Modellkammer: Der Grundstock der Sammlung wurde in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts gelegt. Eine gezielter Aufbau und Nutzung in der Lehre erfolgten aber erst später. Die Sammlung setzte sich aus verschiedenen Schenkungen zusammen: beispielsweise Instrumente von Joachim Heinrich von Bülow (1735), einige wenige, große Objekte aus der Schenkung Johann Friedrich von Uffenbachs (1736, kommen aber1769/70 in Göttingen an), 1832 die Sammlung mathematischer Instrumente des Professors für Mathematik Bernhard Friedrich Thibaut und die Sammlung Johann Beckmanns (1817). Die Unterbringung der Modellkammer wechselte im Lauf ihres ungefähr 150-jährigen Bestehens immer wieder. Die Sammlung wurde um 1880 aufgelöst.
Physikalisches Kabinett: Lichtenberg verkaufte seine private Sammlung „Apparat von physikalischen Instrumenten“ 1789 an die Universität Göttingen. Die Instrumente wurden 1791 durch Objekte aus der v. Uffenbachschen Donation (s.o.) ergänzt. Diese Sammlung wurde 1799 von Tobias Mayer, Lichtenbergs Nachfolger, übernommen und von diesem Zeitpunkt „Kabinett“ genannt. Sie behielt diesen Namen bis zu ihrer Auflösung 1849. Wichtigstes Verzeichnis der Sammlung bildet Mayers „Catalog des Physikalischen Apparats“ von 1813. Er enthält Hinweise zum Gebrauch der Instrumente und diente der Vorbereitung von Experimenten in den Vorlesungen.
(Städtisches Museum Göttingen)

Veröffentlicht in:
Vgl.: http://www.universitaetssammlungen.de/modell/683
Schlagwort:
Architekturmodell
Bauwirtschaft
Mathematikunterricht
Universität Göttingen
Architektur > Architekturmodell
Öffentlichkeit und Gemeinwesen

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Städtischen Museums Göttingen
Einrichtung:
Städtisches Museum Göttingen
Aufbewahrungsort:
Städtisches Museum Göttingen
Identifikator:
MD.1898.438.DLG

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_2633874
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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