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Modell eines Schöpfrades

Bibliografische Daten

fullscreen: Modell eines Schöpfrades

Allgemein

Kategorie:
Architektur
Datierung:
1750
Material / Technik:
Metall
Holz
Maße / Umfang:
Tiefe: 5,5 cm
Durchmesser: 49 cm

Inhalt

Beschreibung:
Holzmodell eines Mühlrades, bzw. eines Schöpfrades aus der Modellkammer der Universität. Eine Seitenwand ist abnehmbar, aber durch Draht gesichert, so dass das Abnehmen aufwendig erscheint. Der Draht ist erst im Museum angebracht wurden. Für den Gebrauch in der Universität war die Seitenwand möglicherweise mit Holz- bzw. Metallsplinten fixiert. Das Modell ist sehr robust und scheint stets ohne Achse existiert zu haben. Auf dem Modell befindet sich ein runde Plakette mit der Nummer 265, die zum Museum gehört. Außerdem befindet sich auf dem Modell noch ein Papieretikett mit der handgeschriebenen Nummer 92. Dies weist auf die Inventarliste von 1832 hin, in der das Modell wie folgt eingetragen ist: "92. Maschinae No 15: Ein Schöpfrad ohne Axe, dessen eine Seitenwand abgenommen werden kann." Auf einem weiteren rechteckigen Etikett ist die Nummer 655 angebracht.
Oekonomische Encyklopädie von J. G. Krünitz:"Schöpfrad, im Wasserbau, ein von fließendem Wasser getriebenes Rad, welches durch angehängte Kasten oder Eymer eine Menge Wasser in die Höhe bringt und ausgießt. Die Erfindung dieser Räder ist alt. Man hat davon zweierlei Arten, wovon die eine in der Mitte oder durch das Mittel der Welle das Wasser ausgießt, die andere aber durch aufgesetzte Kasten. Ein Mehreres hierüber, s. unter Wasserbaumaschinen."
In der Sammlung des Städt. Museums befinden sich Modelle und Instrumente Göttinger Universitätssammlungen. Zu nennen sind hier die „Modellkammer“ (1734 - 1884) und das „Physikalische Kabinett“ (1789 – 1849).
Modellkammer: Der Grundstock der Sammlung wurde in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts gelegt. Eine gezielter Aufbau und Nutzung in der Lehre erfolgten aber erst später. Die Sammlung setzte sich aus verschiedenen Schenkungen zusammen: beispielsweise Instrumente von Joachim Heinrich von Bülow (1735), einige wenige, große Objekte aus der Schenkung Johann Friedrich von Uffenbachs (1736, kommen aber1769/70 in Göttingen an), 1832 die Sammlung mathematischer Instrumente des Professors für Mathematik Bernhard Friedrich Thibaut und die Sammlung Johann Beckmanns (1817). Die Unterbringung der Modellkammer wechselte im Lauf ihres ungefähr 150-jährigen Bestehens immer wieder. Die Sammlung wurde um 1880 aufgelöst.
Physikalisches Kabinett: Lichtenberg verkaufte seine private Sammlung „Apparat von physikalischen Instrumenten“ 1789 an die Universität Göttingen. Die Instrumente wurden 1791 durch Objekte aus der v. Uffenbachschen Donation (s.o.) ergänzt. Diese Sammlung wurde 1799 von Tobias Mayer, Lichtenbergs Nachfolger, übernommen und von diesem Zeitpunkt „Kabinett“ genannt. Sie behielt diesen Namen bis zu ihrer Auflösung 1849. Wichtigstes Verzeichnis der Sammlung bildet Mayers „Catalog des Physikalischen Apparats“ von 1813. Er enthält Hinweise zum Gebrauch der Instrumente und diente der Vorbereitung von Experimenten in den Vorlesungen.
(Städtisches Museum Göttingen)

Veröffentlicht in:
http://www.universitaetssammlungen.de/modell/681
Schlagwort:
Physikunterricht
Wasserschöpfrad
Wasserrad
Mühlrad
Pochwerk
Bergbau
Mathematikunterricht
Öffentlichkeit und Gemeinwesen

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Städtischen Museums Göttingen
Einrichtung:
Städtisches Museum Göttingen
Aufbewahrungsort:
Städtisches Museum Göttingen
Identifikator:
MD.1898.435.DLG

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_2633872
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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