Kulturerbe Niedersachsen Logo Vollbild
  • Vorheriges Bild
  • Doppelseitenansicht
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Bébé saura bientot lire

Bibliografische Daten

fullscreen: Bébé saura bientot lire

Allgemein

Kategorie:
Architektur
Datierung:
1750
Material / Technik:
Holz
Maße / Umfang:
Höhe: 3,3 cm
Länge: 26,3 cm
Breite: 30,8 cm

Inhalt

Beschreibung:
Modell eines Festungsgrabens. Dreieckiges Modell auf einer Holzplatte. Im vorliegenden Modell wird - nach der ersten Manier Vaubans - der Ausschnitt eines Festungsgrabens veranschaulicht. Angedeutet werden zwei Bastionen mit Scharten und der gegenüberliegende Wall mit Glacis zum Vorgelände der Festung. Auf der Vorderseite rundes Schildchen (vermutlich des Städtischen Museums Göttingen) mit Aufdruck: "251." Auf der Rückseite rundes Etikett mit Aufschrift: "5.A" und Beschriftung: "I".
Lt. Dr. Nickol wurde vermutlich dieses Modell von Lichtenberg für optische Versuche genutzt (vgl. 2. Foto mit Spiegeln). Es gehört wahrscheinlich zu einer Serie, die Ausschnitte des Festungs- bzw. Belagerungsbaus darstellen und möglicherweise von Johann Friedrich Penther (1693-1749), in Göttingen Dozent für Zivil- und Festungsbaukunst, beschafft wurden. Vgl. auch: 1916/160 - Standardwerk von Penther zu Baukunst und Architektur des 18. Jhd.

In der Sammlung des Städt. Museums befinden sich Modelle und Instrumente Göttinger Universitätssammlungen. Zu nennen sind hier die „Modellkammer“ (1734 - 1884) und das „Physikalische Kabinett“ (1789 – 1849).
Modellkammer: Der Grundstock der Sammlung wurde in den 30er Jahren des 18. Jahrhunderts gelegt. Eine gezielter Aufbau und Nutzung in der Lehre erfolgten aber erst später. Die Sammlung setzte sich aus verschiedenen Schenkungen zusammen: beispielsweise Instrumente von Joachim Heinrich von Bülow (1735), einige wenige, große Objekte aus der Schenkung Johann Friedrich von Uffenbachs (die Schenkung machte er 1736, die Objekte kommen aber erst, auch wegen Rechtsstreitigkeiten, 1769/70 in Göttingen an), 1832 die Sammlung mathematischer Instrumente des Professors für Mathematik Bernhard Friedrich Thibaut und die Sammlung Johann Beckmanns (1817). Die Unterbringung der Modellkammer wechselte im Lauf ihres ungefähr 150-jährigen Bestehens immer wieder. Die Sammlung wurde um 1880 aufgelöst.
Physikalisches Kabinett: Lichtenberg verkaufte seine private Sammlung „Apparat von physikalischen Instrumenten“ 1789 an die Universität Göttingen. Die Instrumente wurden 1791 durch Objekte aus der v. Uffenbachschen Donation (s.o.) ergänzt. Diese Sammlung wurde 1799 von Tobias Mayer, Lichtenbergs Nachfolger, übernommen und von diesem Zeitpunkt „Kabinett“ genannt. Sie behielt diesen Namen bis zu ihrer Auflösung 1849. Wichtigstes Verzeichnis der Sammlung bildet Mayers „Catalog des Physikalischen Apparats“ von 1813. Er enthält Hinweise zum Gebrauch der Instrumente und diente der Vorbereitung von Experimenten in den Vorlesungen.
Nutzungsgeschichte: Möglicherweise beschaffte diese Modelle Johann Friedrich Penther (1693-1749), der in Göttingen Zivil- und Festungsbaukunst lehrte. (Städtisches Museum Göttingen)

Literatur in Zusammenhang:
Vgl.: http://www.universitaetssammlungen.de/modell/710. - Nickol, Thomas: Edition "Georg Christoph Lichtenberg Vorlesung zur Naturlehre", S.69. (Vorabdruck).
Schlagwort:
Bastion
Festung
Öffentlichkeit und Gemeinwesen

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Städtischen Museums Göttingen
Einrichtung:
Städtisches Museum Göttingen
Aufbewahrungsort:
Städtisches Museum Göttingen
Identifikator:
MD.1898.403

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_2633866
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Monografie

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador PDF DFG-Viewer
TOC

Bild

PDF
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Monografie

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Abschnitt

Um dieses Strukturelement zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

pott, david julius. Beschreibung Der Feyerlichkeiten Wodurch Das Reformations-Jubelfest Am 1ten Und 2ten November 1817 von Der Georg-August-Universität Zu Göttingen Begangen Wurde. Vandenhoeck und Ruprecht, 1818.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Welche Farbe hat der blaue Himmel?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.