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Aus dem Wigwam : uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer

Bibliografische Daten

objekt: Aus dem Wigwam : uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer

Allgemein

Kategorie:
Fotografie
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
ca. 1972 - 1976
Material / Technik:
Farbfotografie
Dia

Inhalt

Beschreibung:
Heinrich Bernhard Kunst wurde am 19. Mai 1900 in Hatten als Sohn einer Landwirtsfamilie geboren. Nach dem Abschluss der Volksschule Schlutter besuchte Kunst ab 1915 das Lehrerseminar in Oldenburg. Die Lehrerausbildung schloss er mit der zweiten Lehrerprüfung 1924 ab. Unterbrochen wurde seine Ausbildung durch einen Einsatz im Ersten Weltkrieg.
Seine erste Stelle als Lehrer hatte Kunst in Idafehn bei Leer, darauf zog er in den Raum Delmenhorst, wo er kurzzeitig Lehrer in Heidkrug war, bis er 1931 eine Lehrerstelle in Adelheide annahm. Dort lebte er mit seiner Frau und den beiden Töchtern bis nach dem Zweiten Weltkrieg.
Heinrich Kunst war seit Mai 1933 Mitglied der NSDAP, ab August 1933 war er als Parteifunktionär Zellenleiter in Adelheide, bis er im Dezember 1938 kommissarischer Ortsgruppenleiter wurde. Am 26. August 1939 wurde er bereits zur Wehrmacht eingezogen. Als Soldat war Heinrich Kunst die gesamte Zeit des Zweiten Weltkrieges an der Front (Polen, Frankreich, Afrika, Russland und Ungarn) eingesetzt, zuletzt im Rang eines Oberwachtmeisters. Bei Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft, sodass er bis zum 19. September 1947 in Internierungshaft war. Als er aus dem Internierungslager Fallingbostel entlassen wurde, war er bereits in Kategorie 4a – ohne Beschäftigungseinschränkungen – eingestuft. Im schriftlichen Entnazifizierungsverfahren wurde er schließlich in Kategorie V – entlastet – eingestuft. Die Einstufung beruhte darauf, dass er sich selbst durch den Krieg als geläutert erklärte. Zudem setzten sich 50 Eltern, die nicht der Partei angehört hatten, sowie der Elternbeirat der Schule Adelheide für ihn ein. So konnte Kunst seine Lehrertätigkeit wieder aufnehmen, ab 1948 in Neuenburg bei Varel und ab 1954 als Schulleiter der Grundschule Grabstede, wo er bis zu seiner Pensionierung 1966 tätig war.
Seit Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich Kunst als Autodidakt zu einem gefragten Heimatfotografen. Er dokumentierte die Landschaft und Natur seiner Heimatregion, Handwerk, Landwirtschaft, Architektur sowie Ortansichten und historische Stätten. Anhand seiner Fotografien hielt er zu verschiedenen Anlässen Lichtbildvorträge, auch auf NS-Veranstaltungen. In der Zeit des Nationalsozialismus hat er außerdem die NS-Kultstätte „Stedingsehre“ in Bookholzberg bei Delmenhorst fotografisch dokumentiert, seine wohl bekannteste Arbeit aus der NS-Zeit. Darüber hinaus hat er ab 1934 regelmäßig Beiträge für die Beilage „Aus der Heimat“ der Oldenburgischen Staatszeitung verfasst, die durch eigene Fotografien illustriert waren. Der erste Bildband mit Fotografien von Heinrich Kunst erschien um 1936 mit dem Titel „Mien schöne Delmenhorster Geest“. In den 1960er und 1970er Jahren erschienen weitere Bildbände, unter anderem „Das Oldenburger Land“, „Ostfriesland“ und „Die Wesermarsch“.
Am 28. November 1976 verstarb Heinrich Kunst an den Folgen eines Verkehrsunfalls. (Gesa Soetbeer)

Wenn Sie weitere Informationen zum hier gezeigten Bildmaterial haben oder Ihnen ein Fehler auffällt, melden Sie sich gerne bei uns! Unsere Kontaktdaten finden Sie auf der Seite zu unserer Einrichtung. (Gesa Soetbeer)

Literatur in Zusammenhang:
M. Struck und H. Kunst, „Dorfleben im Oldenburger Land in den 50er Jahren“. Wartberg-Verl., Gudensberg-Gleichen, 1999.

Literatur in Zusammenhang:
„Niederdeutsche Gedenkstätte Stedingsehre Bookholzberg“. Stalling, Oldenburg.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst, „Das Ammerland in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1970.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst und H. Lübbing, „Das Jeverland und die Friesische Wehde in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1974.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst und H. Lübbing, „Die Wesermarsch Butjadingen, Stadland, Moorriem, Stedingen ; in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1975.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst, „Ostfriesland in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1973.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst, „Mien schöne Delmenhorster Geest“, Ziehbrunnen-Bildreihe, Bd. 4. Schulzesche Verlbh, Oldenburg, 1937.

Literatur in Zusammenhang:
G. Kaldewei und H. Kunst, „‚’Stedingsehre’ soll für ganz Deutschland ein Wallfahrtsort werden‘ Dokumentation und Geschichte einer NS-Kultstätte auf dem Bookholzberg 1934 - 2005“. Aschenbeck und Holstein, Delmenhorst, 2006.

Literatur in Zusammenhang:
H. Lübbing, H. Kunst, H. Richters-Franceschi, und H. Castle, „Das Oldenburgerland in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg (Oldb.), 1962.
Schlagwort:
Verkehrslärm
Autobahnnetz
Feld
Autobahn
Lärmschutzwall
Verkehrszählung
Kraftfahrzeug
Zunahme
Verkehrsaufkommen
Grafik, Fotografie > Fotografie > Diapositiv
Rastede
Rastede (Anschlussstelle)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Bildgedächtnis Weser-Ems
Einrichtung:
Oldenburgische Landschaft
Aufbewahrungsort:
Oldenburgische Landschaft
Identifikator:
BA-520

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_2523038
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Aus dem Wigwam : uralte und neue Märchen und Sagen der nordamerikanischen Indianer
  • Einband
  • Abbildung: Seneka-Indianer tödten die Kirchhofsschlange.
  • Titelseite
  • Inhalts-Verzeichniß.
  • Zur Einführung.
  • Vierzig Sagen. Mitgetheilt vom Häuptling Ma-to-toh-pa.
  • Otterherz, oder die gute und die böse Squaw.
  • Menabuscho.
  • Die Nationallegende der Tschassa-Muskokistämme.
  • Gluskap.
  • Kaktugwasis.
  • Askulsk.
  • Der Mann aus Asche.
  • Der Fischmann.
  • Das Paradies der Tetonen.
  • Ursprung des weißen, rothen und schwarzen Mannes.
  • Was die Indianer von dem Felsengebirge denken.
  • Der Schutzgeist. Vom Donnerkeil.
  • Die Blume der Prairie.
  • Der Weg zum Meister des Lebens.
  • Der Jungfernfels.
  • Das Todtenfeuer.
  • Der Waldwolf und der Steppenwolf.
  • Arezuma.
  • Der Todtenvogel.
  • Ampata Saba.
  • Nadowekweiamisch.
  • Wie Menabuscho die Biber am Superiorsee fangen wollte.
  • Der Piasafels.
  • Tschibai-Minis, oder die Insel der Todten.
  • Der Ursprung der Klapperschlangen.
  • Der Teufelssee in Wiskonsin.
  • Die Muskiten.
  • Die versteinernde Quelle bei Racine (Wiskonsin).
  • Die ersten Tschippewäer.
  • Ni-Ni-Wah.
  • Nisowassa.
  • Eine zoologische Fabel.
  • Die Legende vom Salineflusse.
  • Der Donnervogel der Makahs.
  • Die Sintflut der Makahs. Der Stammvater der Makahs zu Niah-Bai.
  • Die Seelenwanderung der Makahs.
  • Die Abgötter. (Tradition der Hicaras.)
  • Vater und Sohn.
  • Vierzig Sagen. Mitgetheilt von Chingorikhoor.
  • Säketschäk.
  • Tutockänula.
  • Der Vogel der Ewigkeit.
  • Die sechs Nantikoken.
  • Die All-Mutter.
  • Mikwon, oder der rothe Manito. (Tradition der Mohikaner.)
  • Spottvogels Ursprung.
  • Die alte Eule.
  • Manitobah.
  • Eine Sage der kalifornischen Indianer.
  • Die guten alten Könige.
  • Der Traum des Abnaki-Häuptlings.
  • Die Schlangen-Squaw.
  • Der König der Hirsche.
  • Die Sonnentöchter.
  • Das Mädchen und der Vogel.
  • Die Dampfgeister.
  • Namatawaschta.
  • Der Feuergeist.
  • Awaschank.
  • Der Teufel vom Kap Higgin.
  • Die Adlerinsel.
  • Garanga.
  • Pomperang.
  • Der Wasserfall von Melsingah.
  • Die Mutter der Welt. (Eine Sage der Hundsrippen-Indianer.)
  • Wakonda's Sohn.
  • Die Entdeckung der Oberwelt. (Eine Sage der Minnitories.)
  • Akkiwässi.
  • Der Himmel der Delawaren.
  • Die Jagdgründe der Schwarzfüße.
  • Die Sintflutsage der Tschoktahs.
  • Wie der Mais entstand. (Tschoktahsage.)
  • Der namenlose Tschoktah.
  • Mount Hood und Mount Helens.
  • Die kleine weiße Taube.
  • Die Expedition der Lenni Lenapes.
  • Der Berg der kleinen Geister.
  • Noch vierzig Sagen. Mitgetheilt vom Navajoehäuptling El Sol.
  • Die Wahl eines Gottes. (Erzählung eines alten Narrangansett-Indianers.)
  • Moschup.
  • Die Geisterfrau. (Tradition der Winnebagos.)
  • Die Götter der Dakotahs.
  • Unkatahe.
  • Aberglaube der Dakotahs.
  • Eine Legende der Tschippewäer.
  • Wie ein Dakotah-Medizinmann zu seiner außergewöhnlichen Weisheit kam. Issaquena.
  • Entstehung der Sandmücken.
  • Ueberfall der Dakotahs.
  • Ahaktah.
  • Oeche-Monesah oder der Wanderer.
  • Harpstenah.
  • Der Mann mit dem ledernen Mantel.
  • Kosmogonie der Senekas.
  • Eine Hexengeschichte.
  • Der Gott des weißen und des rothen Mannes.
  • Unterhaltung eines Indianers mit einem Missionar. Kosmogonie der Wyandotte.
  • Der Waschbär und der Krebs.
  • Die drei Preißelbeeren.
  • Wawanosch und seine Tochter.
  • Der Sturm.
  • Der Wendigo (Riese, Ungeheuer).
  • Wassamo.
  • Der gute und der böse Geist.
  • Owasso und Wayoond.
  • Kosmogonie der Irokesen.
  • Fliegende Köpfe.
  • Die Seeschlange und die Steinriesen.
  • Die Kirchhofsschlange und der Kornriese.
  • Eine andere Schlangengeschichte der Senekas.
  • Die Entstehung des Gewitters.
  • Nehl.
  • Eine Sintflutsage der Thlinkets.
  • Zwanzig Sagen. Mitgetheilt von Kah-geh-ga-gah-bah.
  • Ein Bündniß mit dem Teufel.
  • Die Götter der Dakotah.
  • Verwandlungen. Die Entstehung der feuerspeienden Berge. Entstehung der Rangunterschiede bei den Saks und Foxes.
  • Das zukünftige Leben der Tschippewäer.
  • Vorbedeutungen.
  • Kosmogonie der Sak- und Muskogi-Indianer.
  • Entstehung der Menschen nach Ansicht der Tschinuk-Indianer.
  • Ein Medizinmann und sein Bruder. Der gute Geist auf Rock Island.
  • Eine Bärengeschichte.
  • Die Vorfahren der Irokesen. Die Geschichte des Morgensternes.
  • Warum der Beckancourtfluß in Canada auch Stinkfluß genannt wird.
  • Das Sturmkind.
  • Der Fluß der närrischen Frau.
  • Der Fluß der kriegerischen Frau (War-Woman-Creek).
  • Die Legende des Bald Mountain in Nord-Carolina.

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Aus Dem Wigwam : Uralte Und Neue Märchen Und Sagen Der Nordamerikanischen Indianer. Spamer, 1880.
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