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Ausfallstutzen für Fallrohre von 150 mm lichter Weite - für (einen) Getreidespeicher für die Maschinenfabrik G. Luther in Braunschweig, um 1900

Bibliographic data

fullscreen: Ausfallstutzen für Fallrohre von 150 mm lichter Weite - für (einen) Getreidespeicher für die Maschinenfabrik G. Luther in Braunschweig, um 1900

Allgemein

Kategorie:
Grafik
Persons:
MD_PERSON_DISPLAY:
Creation date:
um 1900
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Information:
Zeichnung - Blaupause
Herstellungsort – Maschinenfabrik und Mühlenbauanstalt G. Luther, Braunschweig

Auftraggeber und Standort:
Maschinenfabrik und Mühlenbauanstalt G. Luther in Braunschweig

Anmerkungen zum Auftraggeber:
Die Firma G. Luther wurde 1846 als Mühlenbauanstalt durch Gottlieb Luther in Wolfenbüttel gegründet. Sie ist damit die erste deutsche Mühlenbauanstalt, die Mühlenbau im industriellen Maßstab betrieb. Ihr Gründer Gottlieb Luther hatte sich zuvor mit dem Bau von Windmühlen beschäftigt. 1875 trennte sich Luther von seinem Teilhaber Peters und verlegte den Firmensitz nach Braunschweig. Hugo Luther übernahm im Jahr 1879 die Firma von seinem Vater. Im Jahr 1888 wurden nicht nur Mühlen, sondern auch z.B. Dampfmaschinen und Wasserturbinen gebaut. Die von der Firma Luther in den Jahren 1890-96 durchgeführte Donauregulierung, bei der 2 Mill. Kubikmeter Felsen aus dem Fluss geräumt wurden, erregte weltweites Aufsehen, war für die Firma aber ein finanzielles Desaster. Beim Mühlenbau fungierte die betriebseigene Mühle Rünningen als Pilotanlage. Dort wurden z.B. die ersten fabrikmäßig hergestellten Plansichter nach Carl Haggenmacher ausprobiert bzw. das pneumatische Verfahren für die Beförderung von Getreide nach einem Patent des Engländers Frederick E. Duckham. Im Jahr 1897 konnte Luther die Mühlenbauanstalt Gebr. Seck in Darmstadt erwerben.
1898 wurde die Firma in eine AG umgewandelt, deren Aktien Luther allerdings selbst behielt.
1907 übernahm Gerhard Luther das Unternehmen. Sein Vater war bereits 1901 gestorben. Er konnte es aber nicht wieder zu neuen Höhen führen. Luther beschäftigte sich ab 1914 zudem mehr mit der Dresdener Seck AG, einem Ableger der Firma. Bald nach dessen Tod im Jahr 1925 wurde die Firma von der MIAG übernommen.
1941 wurde das Unternehmen als Luther & Co GmbH wieder aus der MIAG herausgelöst. Leiter der Firma war Stephan Luther, ein anderer Sohn G. Luthers. Man produzierte während des Krieges in sechs Werken Flugzeuge.
Im Jahr 1944 wurde das Braunschweiger Werk durch Luftangriffe vollkommen zerstört. Stephan Luther kam dabei ums Leben.
In den 50er Jahren wandte sich die Firma dem Nutzfahrzeugbau zu. Sie ging 1979 im Konkurs.
aus:
Gottlieb und Hugo Luther - GiBS.info
https://www.gibs.info/geschichte-gibs.../braunschweig.../gottlieb-und-hugo-luther/




(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Literatur in Zusammenhang:
1. Gottlieb und Hugo Luther - GiBS.info https://www.gibs.info/geschichte-gibs.../braunschweig.../gottlieb-und-hugo-luther/ 2. Hugo Luther – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Luther 3. Luther-Werke – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Luther-Werke
Keyword:
Müllereitechnologie
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Handwerk/Industrie/Handel
Braunschweig (Niedersachsen)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Collection:
Maschinenelemente, Zubehör und Werkzeuge
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Shelfmark:
A_10_6

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_166806
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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