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Einlaufstutzen für Getreidespeicher für die Maschinenfabrik G. Luther in Braunschweig, um 1900

Bibliografische Daten

fullscreen: Einlaufstutzen für Getreidespeicher für die Maschinenfabrik G. Luther in Braunschweig, um 1900

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
um 1900
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Beschreibung:
Zeichnung - Blaupause
Herstellungsort – Maschinenfabrik und Mühlenbauanstalt G. Luther, Braunschweig

Auftraggeber und Standort;
Maschinenfabrik G. Luther, Braunschweig

Anmerkung zum Auftraggeber:
Die Luther-Werke wurden am 1. Juli 1875 von Gottlieb Luther als G. Luther, Maschinenfabrik und Mühlenbau gegründet. Luther betrieb seit 1852 in Wolfenbüttel mit einem Partner die erste Mühlenbauanstalt Deutschlands und war auch an der Eitzumer Ölmühle beteiligt, wo er neueste Mühlenbautechniken erprobte.[1] 1878 erwarb Luther die Mühle Rüningen.[2] Nach Luthers Tod 1879 führte sein Sohn Hugo die Geschäfte weiter. Auf dem Gelände an der Frankfurter Straße nahm er die Produktion von Getreidegroßmühlen auf. 1888 erfolgte die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft (KG).
Aufgrund finanzieller Probleme und Streitigkeiten schieden die Kommanditisten Ernst Amme, Carl Giesecke und Julius Konegen aus dem Unternehmen aus und bauten 1895 unter dem Namen Braunschweigische Mühlenbauanstalt Amme, Giesecke & Konegen (AGK) einen eigenen Betrieb auf. Die Luther-Werke wurden daraufhin 1898 in eine Aktiengesellschaft (AG) umgewandelt.
Am 1. August 1921 gründete Hugo Greffenius in Frankfurt/Main aus fünf großen Mühlenbaufirmen, u. a. der AGK und den Lutherwerken die MIAG Mühlenbau und Industrie Aktiengesellschaft, deren Einzelfirmen 1925 fusionierten. Der Firmensitz der MIAG wurde Anfang 1930 nach Braunschweig verlegt.

Wegen der rasant steigenden Rüstungsaufträge (1938 73 Prozent des gesamten Auftragsvolumens) wuchs die Beschäftigtenzahl in Braunschweig von etwa 3.500 Mitarbeitern in 1933 auf mehr als 8.000 in 1936/37.

Die Flugzeugproduktion der MIAG – hauptsächlich Lizenzbauten der Typen Messerschmitt Bf 110, Me 210 und Me 410 – erfolgte dann bis Kriegsende in den wieder ausgegliederten Lutherwerken. Zu diesem Zweck wurde am Flugplatz Waggum ein Fertigungsareal erworben.

Für die Nachkriegsgeschichte 1953–1979, siehe MIP Mainz Industries Panzerwerke. Das ehemalige Firmengelände der Luther-Werke an der Frankfurter Straße in Braunschweig wird heute (2010) größtenteils von der Braunschweiger Niederlassung der ALBA AG als Betriebshof für die Stadtreinigung genutzt.
Quelle:
Luther-Werke – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Luther-Werke

(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)
Schlagwort:
Müllereitechnologie
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Handwerk
Braunschweig (Niedersachsen)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Mühlen-, Gips- und sonstige Anlagen
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Identifikator:
A_10_4

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_166804
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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