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Hrn. Burcard Gotthelff Struvens, Hochfürstl. Sächsis. Ernestinischer Linie gesamten Raths, ... Erläuterte Teutsche Reichs-Historie : Von der Teutschen Ursprunge an, biß auff jetzige Zeiten ; Aus den bewehrtesten und besten Scribenten zusam̄en getragen, und mit derer angeführten Beweißthümern jedes Orths bestärcket

Bibliografische Daten

fullscreen: Hrn. Burcard Gotthelff Struvens, Hochfürstl. Sächsis. Ernestinischer Linie gesamten Raths, ... Erläuterte Teutsche Reichs-Historie : Von der Teutschen Ursprunge an, biß auff jetzige Zeiten ; Aus den bewehrtesten und besten Scribenten zusam̄en getragen, und mit derer angeführten Beweißthümern jedes Orths bestärcket

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
27.03.1906
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Beschreibung:
Zeichnung - koloriert
Herstellungsort – Königshütte, Bad Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
Gipsfabrik Kienberg, Schweiz (Kanton Solothurn)

Information:
Die Gipsfabrik ist unter Regie der 'Genossenschaft Schweizer Gipsermeister' 1905 errichtet worden.

Anmerkung zur Gipsfabrik:
In den 1840er-Jahren errichtete Jakob Rippstein, Sohn des Müllers, eine kleine Gipsmühle am Dorfbach. 1903 wurde sie zusammen mit der Gipsfabrik unterhalb des Dorfes an die Gips-Union AG verkauft. Wegen Wegrechtsstreitigkeiten mit diversen Fricktaler Gemeinden kam der Gipsabbau 1905/06 zeitweilig zum Erliegen. Erst 1923, auf Initiative von Ernst Rippstein, einem Enkel Jakob Rippsteins, wurde die Produktion wieder in einer eigenen Fabrik aufgenommen.Die Gips-Union AG ihrerseits wollte dieser Konkurrenz nicht tatenlos zusehen und errichtete 1929 die neue Fabrik, welche nun abgerissen wird, im Oberdorf in unmittelbarer Nähe zu den Steinbrüchen am Lindacker. 1937 übernahm sie zusätzlich den Betrieb von Ernst Rippstein. Produziert wurden in dem neuen Unternehmen unter anderem Spezialgipse, welche hauptsächlich in keramischen Werken, Giessereien und Ziegeleien gebraucht wurden.
Die Blütezeit der Gipsproduktion in Kienberg war in der Zwischenkriegszeit. Neue, synthetische Baustoffe und die Suche der Arbeiter nach anderen Tätigkeiten drängten die Gipsproduktion nach und nach zurück, bis der Betrieb 1976 eingestellt werden musste.
Quelle:
Louis Rippstein: «Kienberg - Die Geschichte einer Juragemeinde», Trimbach 1991, Seiten 229ff.
(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 25

Literatur in Zusammenhang:
Zollinger, Thomas – Gipsfabrik und Bergwerk Felsenau aus: Minerva Helvetica, Sonderband – 4. Internationaler Bergbau-Workshop, 3.-6. Oktober 2001, Tagungsband, Mels, Schweiz S.61 - 72
Schlagwort:
Gipsverarbeitung
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Industrie
Kienberg (Solothurn, Bezirk Gösgen)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Mühlen-, Gips- und sonstige Anlagen
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Identifikator:
B_5_70

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_163430
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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