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Vorschub und Rücklauf zum Saumgatter für das Rittergut in Hachenhausen bei Gandersheim, 1907

Bibliografische Daten

fullscreen: Vorschub und Rücklauf zum Saumgatter für das Rittergut in Hachenhausen bei Gandersheim, 1907

Allgemein

Kategorie:
Grafik
Datierung:
14.08.1907
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Beschreibung:
Zeichnung - koloriert
Herstellungsort - Königshütte, Bad Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
Herr Wittekop, Rittergut Hachenhausen bei Gandersheim

Information:
Als Saumgatter wird eine Gattersäge bezeichnet, wenn sie zum Besäumen (Abschneiden der Rundungen) der Holzstämme zu dient.

Anmerkung zum Ort:
Cordes Recht aus Osterode war seit 1868 Eigentümer des Gutes Hachenhausen und er verkaufte das Gut im Jahr 1880 an Georg Schnedermann. Dieser ließ 1883 das alte Herrenhaus völlig abreißen und nach Plänen des Architekten Adolf Siburg wurde ein neues Herrenhaus errichtet. Nach 13 Jahren, also 1896 verkaufte Georg Schnedermann das Schriftsassengut einschließlich Herrenhaus, welches nach vorliegenden Plänen ein stattliches Gebäude war, an Paul Wilhelm Hermann Wittekop und dieser beantragte die Eintragung des Gutes in die Rittermatrikel. Im Jahr 1904 ließ Wittekop das Wohnhaus in seine heutige Gestalt (Schloss) durch Architekt Bertram aus Hannover umbauen. P. Wittekop war seinerzeit 26 Jahre alt. Es ist nicht bekannt aus welchen Gründen er das Gut kaufte und nach rund zehn Jahren wiederverkaufte. Immerhin wurden große Baumaßnahmen durchgeführt. … Der Baustil jener Jahre pendelte zwischen Historismus, Gründerzeit, Romantik und Jugendstil. … Wie schon gesagt, verkaufte P. Wittekop 1914 das Rittergut wenige Wochen vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, an Hauptmann a.D., später Major, Ludwig Lenssen aus Köln. Als 1931 Ludwig Lenssen verstirbt; heiratete seine Witwe Katharina, geb. Funke, den Gymnasialprofessor Hermann Bauer. Durch Ausübung eines Vorkaufrechts. 1951 ging das Schloss einschließlich der dazugehörenden landwirtschaftlichen Flächen auf die Braunschweigische Siedlungsgesellschaft über und diese verkaufte 1952 das Gut an die Eheleute Giebelhausen. Die Witwe Giebelhausen verkaufte 1961 das Schloss mit Park an „Freies ev. Missionswerk, Quelle des Lebens e. V“. Christen aus USA. … Der Start und die Ausweitung der Arbeit im Land erwies sich für den EFC schwerer als gedacht und so wurde Schloss Hachenhausen wiederverkauft. Die Organisation verkaufte 1965 das Schloss mit Park an August Bertram. Einige Jahre später ging es durch Verkauf auf die Eheleute Theo und Anna Grohs über. Bis 1977 nutzten die Eheleute Teichmann mit Sohn und Schwiegertochter Uschi geb. Pleßmann das Schloss als Altenheim mit etwa 45 Bewohnern. 1984 erwarb Maurermeister Horst Renziehausen das Anwesen und er konnte es 1990 nach erheblichen Widerständen aus der Bevölkerung an den „Verein für Beistandsschaften und psychosozialen Beratungen Göttingen e.V.“ vermieten. Der Verein ging aber 1993 in Konkurs. … Mittlerweile befindet sich das Objekt im Besitz der Familie Tillmann aus Bonn, die mit viel Liebe zum Detail den Besitz wieder zu altem Glanz führt.
Siehe:
Schloss Hachenhausen – eine fast unendliche Geschichte ...
https://www.gandersheimer-kreisblatt.de › bad-gandersheim › nachricht › s...



(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 5
Schlagwort:
Holzverarbeitung
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Handwerk
Hachenhausen (Bad Gandersheim, Northeim, Niedersachsen)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Maschinenelemente, Zubehör und Werkzeuge
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Identifikator:
C_1_192

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_162179
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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