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Fangvorrichtung zum Fahrstuhl in der Papierfabrik Rhumspringe, 1907

Bibliografische Daten

fullscreen: Fangvorrichtung zum Fahrstuhl in der Papierfabrik Rhumspringe, 1907

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
13.07.1907
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Beschreibung:
Zeichnung – koloriert
Herstellungsort – Königshütte, Bad Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
C. F. Hertwig, Papierfabrik Rhumspringe

Anmerkung zur Papierfabrik:
Bereits im Jahre 1828 wurde an der Stelle der heutigen Papierfabrik nahe der Rhumequelle eine Wollwarenfabrik durch den Duderstädter Fabrikanten Ludwig August Hertwig gegründet. Diese Fabrik nutzte die Wasserkraft der Rhume für ihre Spinnerei und Walkerei und stellte Kamelotstoffe und besonders schwere Flanelle auf Handwebstühlen her.
Die Wollwarenfabrik bestand bis 1871. Der Duderstädter Bankier C.F. Hertwig als Kreditgeber der Wollwarenfabrik übernahm ab da den gesamten Besitz und errichtete auf dem ausgedehnten Gelände unter Verwendung der existierenden Gebäude eine Lederpapier- und Lederpappenfabrik.
Am 9. August 1872 wurde die Rhumspringer Papierfabrik genannte Firma in das Handelsregister eingetragen. Neben der Wasserkraft der Rhume wurde eine Dampfkraftanlage mit 500 PS neu errichtet. 1873 wurden mit vierzig Arbeitern bereits etwa 400 Tonnen Lederpapier und -pappe erzeugt.
1928 hatte die Papierfabrik ca. 200 Beschäftigte und ein Produktionsvolumen von etwa 4500 Tonnen Papier und Pappe. Die Verwaltung befand sich zu der Zeit noch in Duderstadt.
Konzentrationsprozesse in der Papierindustrie sowie Preisrückgänge für Papier-Erzeugnisse führten 1952 über einen Vergleichsantrag zum Konkurs. Einer der Hauptgläubiger, Walter Gerstenmaier aus Stuttgart, übernahm mit einer Treuhandgesellschaft das Werk. Im Februar 1954 wurde dann die neue Harzer Papierfabrik GmbH gegründet, die hauptsächlich Altpapier verarbeitete. 1955 trat als ein weiterer Gesellschafter Carl-Heinrich Sievers aus Bremen in das Unternehmen ein. Produziert wurde in der Harzer Papierfabrik so genanntes Schrenzpapier; die Zahl der Beschäftigten lag bei ca. 60 Personen.
Im Lauf der weiteren Jahre wechselte die Geschäftsführung mehrfach; bis zum Jahr 1995 war die Fabrik in Familienbesitz, 1996 wurde sie eine Tochter der ALBA-Gruppe, eines international tätigen Dienstleistungsunternehmens mit Schwerpunkt Entsorgung und Recycling.
Ein nicht unerheblicher Teil dieses Altpapiers wurde hier in Rhumspringe wieder zu Wellpappenrohpapier, dem Ausgangsmaterial für die Wellpappenherstellung verarbeitet. Mitte 2003 wurde aufgrund der Globalisierung und andauernder Konzentrationsprozesse erneut ein Insolvenzverfahren eingeleitet, in der Folge stellte die Harzer Papierfabrik ihren Betrieb ein. Papiermaschinen und weiteres technisches Inventar wurden teilweise demontiert und verkauft. Seitdem stehen die in Privatbesitz befindlichen Industrie- und Verwaltungsgebäude leer, und es wird nach einem Investor gesucht, der auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik eine neue Industrie aufbaut.

z.T. aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Rhumspringe




(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 5
Schlagwort:
Aufzug
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Industrie
Rhumspringe (Gieboldehausen, Göttingen, Niedersachsen)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Antriebe und Transportanlagen
Maschinenelemente, Zubehör und Werkzeuge
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Identifikator:
F_1_417

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_160353
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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