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Situationsplan zur Anlage eines Eiselevators für die Exportbierbrauerei in Flensburg, 1889

Bibliografische Daten

fullscreen: Situationsplan zur Anlage eines Eiselevators für die Exportbierbrauerei in Flensburg, 1889

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
22.11.1889
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Beschreibung:
Zeichnung koloriert
Herstellungsort - Flensburg, Anthau & Söhne

Auftraggeber und Standort:
Exportbierbrauerei Flensburg

Anmerkung:
Fünf Flensburger Kaufleute gründeten mit einem Kapital von 600.000 Mark am 6. September 1888 die Flensburger Export-Brauerei (FEB). …Mit dem Vorläufer der Flensburger Brauerei Emil Petersen & Co. KG, der 1873 gegründeten Flensburger Actien-Brauerei-Gesellschaft (FAB), Flensburgs erster Bierbrauerei, ging die Flensburger Export-Brauerei 1919 eine Fusion ein, und der neue Konzern firmierte fortan unter dem Namen Flensburger Brauereien AG. 1935 wurde der alte Pferdestall durch eine Garage ersetzt und 1953 die letzten Brauerei-Pferde in den Ruhestand geschickt. … 1920 verlor der Betrieb nach der Volksabstimmung in Schleswig knapp die Hälfte seines Absatzgebiets im nordschleswigschen Hinterland und musste die Enteignung von Grundstücken (mit insgesamt 53.000 m²) am neuen Verschiebebahnhof in Flensburg-Weiche hinnehmen. Zwar konnte 1927 eine feindliche Übernahme durch die Hamburger Bavaria-Brauerei abgewendet werden, doch gerieten die Flensburger nach dem Ausbruch der Weltwirtschaftskrise 1929 erneut in eine Krise und standen Anfang der 1930er Jahre kurz vor der Insolvenz. 1932 zog der Flensburger Kaufmann und schwedische Konsul Emil Petersen (1900–1974) erst in den Aufsichtsrat und ein Jahr später in den Vorstand der Brauerei ein. …. Emil Petersen wandelte mit unternehmerischer Weitsicht 1937 das Unternehmen in eine Kommanditgesellschaft, in die Flensburger Brauereien Emil Petersen & Co. KG um, und so überstand das hochverschuldete Unternehmen die größten Krisenjahre. … Die Wirren des Zweiten Weltkriegs überstand das Unternehmen relativ unbeschadet, abgesehen von einer Rohstoffverknappung. … Mit dem Status einer „Official NAAFI Brewery“ erhielten die Brauereibetreiber von den britischen Besatzern am 5. November 1945 die Erlaubnis, den kurzzeitig zum Erliegen gekommenen Braubetrieb wiederaufzunehmen. In den 1950er Jahren wurden die Gebäude erweitert und umfassend modernisiert. Zu dieser Zeit kamen auch neue Getränkesorten auf den Markt. … Die Verbreitung des Flensburger Bieres beschränkte sich dabei bis 1958, als das Kartellgesetz in Kraft trat, auf das Gebiet von der dänischen Grenze bis zum Nord-Ostsee-Kanal (einschließlich der Nordfriesischen Inseln) – abgesprochen mit den Kieler und Hamburger Brauereien, darunter die Holsten-Brauerei und die Bavaria-St. Pauli-Brauerei. … Nach dem Tod von Emil Petersen 1974 übernahm nicht eine seiner fünf Töchter die Leitung des Familienunternehmens; der konservative Unternehmer hatte bereits einige Zeit zuvor seinen Schwiegersohn Hans Dethleffsen zu seinem Nachfolger bestellt, der ebenfalls einer alten Flensburger Kaufmannsfamilie angehörte. … Unter Dethleffsens Leitung expandierte die Brauerei über die Grenzen des Nord-Ostsee-Kanals hinaus, die Marke wurde etabliert, die Produktgestaltung modernisiert sowie eine Werbe- und eine Vertriebsabteilung eingerichtet. Wie schon Petersen hielt auch Dethleffsen am Bügelverschluss fest, was vor allem in den 1980er Jahren nahezu unverwechselbar mit der Marke Flensburger verknüpft war. Einziger Fokus lag nun auf dem Kernprodukt Flensburger Pilsener, sämtliche Randsorten wurden spätestens ab 1983 aus dem Sortiment gestrichen. … Von 1998 bis 2010 übernahm Lorenz Dethleffsen, der Sohn von Hans Dethleffsen, die Geschäftsführung, ab 2000 zusammen mit Uwe Müller. Lorenz’ Bruder Andreas führt inzwischen die Dethleffsen-Holding. … 2007 übernahm Andreas Tembrockhaus die Geschäftsführung, verantwortlich für das Marketing, den Vertrieb und den Export; ergänzt wird er seit 2010 durch Hans-Peter Heyen, der zuständig für die Technik ist. Mittlerweile wird die Dethleffsen-Holding von der Folgegeneration geleitet.
aus:
Flensburger Brauerei – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Flensburger_Brauerei


(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 200

Literatur in Zusammenhang:
Flensburger Brauerei – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Flensburger_Brauerei
Schlagwort:
Aufzug
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Brauerei
Flensburg (Schleswig-Holstein)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Mühlen-, Gips- und sonstige Anlagen
Kartenausschnitte und Grundstückspläne
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Identifikator:
F_1_80

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_160068
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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