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Gipsmühle Wehr-Öflingen für die Breisgauer Portland Cement GmbH in Kleinkems, 1910

Bibliografische Daten

fullscreen: Gipsmühle Wehr-Öflingen für die Breisgauer Portland Cement GmbH in Kleinkems, 1910

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
17.12.1910
Material / Technik:
Papier
Zeichnung

Inhalt

Beschreibung:
Zeichnung - Blaupause
Herstellungsort - Hamburg

Auftraggeber und Standort:
Eisenwerk Hamburg für die Breisgauer Portland Cement GmbH in Kleinkems

Information:
Zum Auftrag sind zwei Zeichnungen vorhanden, diese ist nachträglich zugeordnet worden.

Anmerkung:
Seit 1900 bestand in Kleinkems ein Zementwerk. 1907 gründete der deutsch-brasilianische Zigarrenfabrikant Gerhard Dannemann die Breisgauer Portland-Cementfabrik GmbH, Kleinkems und baute das bisherige Kalkwerk zur Produktion von Portlandzement um. 1924 übernahm die Zürcher E.G. Portland sämtliche Anteile der Gesellschaft. … 1950 zerstörte ein Brand eine Reihe von Werksgebäuden. Nachdem 1956/57 in Labor- und Mahlanlagen investiert und der Steinbruch erweitert wurde, erfolgten im folgenden Jahrzehnt weitere Investitionen in die Rationalisierung der Produktion, wodurch der Arbeitsaufwand pro Tonne Zement von 1,29 auf 0,51 Stunden reduziert werden konnte. 1966 hatte das Werk eine Jahreskapazität von 400 000 Tonnen. 1967 fasste die E.G. Portland den Beschluss bei Geisingen ein neues Zementwerk zu bauen, da die Rohstoffvorkommen im Raum Kleinkems für die Zukunft als nicht ausreichend beurteilt wurden. Nachdem 1971 dieses Werk fertiggestellt war, kam es 1974/75 zu einem deutlichen Markteinbruch für die E.G. Portland, was 1975 zur Schließung der Klinkerproduktion in Kleinkems führte. Das Kleinkemser Werk verlor die Hälfte der Belegschaft und betrieb mit etwa 125 Mitarbeitern nur noch das Zementmahlwerk weiter. 1992 übernahm die schweizerische Portland-Cementwerk Thayngen AG die Gesellschaft und benannte sie 1993 um in Breisgauer Cement GmbH. Bereits 1999 erfolgte ein weiterer Eigentümerwechsel zur schweizerischen Holderbank-Gruppe die sich später Holcim nannte und 2014 mit dem französischen Konzern Lafarge zur LafargeHolcim Ltd. fusionierte. Im Jahr 2000 wurde die Weiler Hupfer GmbH[15] durch die Breisgauer Cement GmbH übernommen,[16] die dann auch ihren Sitz nach Weil verlegte. Per 30. Juni 2001 wurde das Zementwerk in Kleinkems stillgelegt. Die Breisgauer Cement GmbH firmiert nun unter Holcim (Süddeutschland) GmbH und ist Teil der LafargeHolcim Ltd. 2007 wurde ein Teil der Bauten auf dem Werksgelände, das mittlerweile die Gemeindeentwicklungsgesellschaft der Gemeinde Efringen-Kirchen übernommen hatte, abgerissen. Gebäudeteile wurden bis zu deren Insolvenz 2017 durch die Mineralguss Trickes AG genutzt. 2013 verbesserte die Gemeindeentwicklungsgesellschaft die Zufahrt zum Gewerbegebiet auf dem Gelände des Zementwerks. Nach dem Konkurs von Trickes wurde das Gelände geräumt.


(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 50

Literatur in Zusammenhang:
1. Geschichte Breisgauer Cement.pdf - Holcim https://www.holcim.de/sites/germany/files/atoms/.../geschichte_breisgauercement.pdf 2. Kleinkems - Wikiwand https://www.wikiwand.com/de/Kleinkems
Schlagwort:
Portlandzement
Gipsverarbeitung
Grafik, Fotografie > Zeichnung
Industrie
Kleinkems (Efringen-Kirchen, Lörrach, Freiburg, Baden-Württemberg)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Mühlen-, Gips- und sonstige Anlagen
Einrichtung:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Aufbewahrungsort:
Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz
Identifikator:
B_6_478_2

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_1334796
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

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