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Besenfriedel : eine Erzählung für die Jugend

Bibliografische Daten

fullscreen: Besenfriedel : eine Erzählung für die Jugend

Allgemein

Kategorie:
Grafik
UrheberIn/BeteiligteR:
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Datierung:
ca. 1829
Erscheinungsort:
Göttingen
Material / Technik:
Stich
Maße / Umfang:
173 x 104 mm

Inhalt

Beschreibung:
Das Stammbuchblatt ist dem Stammbuch des Studenten Benedikt Wilhelm Heinrich entnommen und kam 1942 als Geschenk in den Besitz der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek. Das Stammbuch enthält 42 lose Blätter in einer Schatulle mit Schuber mit und ohne Graphiken, zum Teil Landschaftsbilder von Göttingen und Umgebung, sowie Bildnisse Göttinger Professoren. Im Jahre 1731 erhielt der 66-jährige Papiermacher Johannes Becker von der Garte bei Klein-Lengden die Erlaubnis, im Amt Harste eine neue Papiermühle zu bauen. Er verkaufte die von ihm bisher an der Garte betriebene Mühle für 1200 Reichstaler und investierte dieses Geld in den Bau einer neuen Papiermühle am Spring in Weende (Göttingen). Der neue Standort war wegen des, besonders reinen, nicht zufrierenden Wasserzulauf des Weendesprings geeignet. Die dortige Mühle fertigte das Papier aus Textilresten, die zunächst gestückelt, in Wasser eingeweicht, einem Fäulnisprozeß unterworfen und dann mit Wasserkraft angetriebenen Stampfgeschirren unter Wasserzusatz zu Halbzeug (Halbstoff) zerstampft wurden. Durch ständige Wiederholung dieses Vorgangs ging das Fasermaterial zur Blattbindung über. Nach weiteren Bearbeitungsvorgängen wurden die Papierbogen zum Trocknen über Seile gehängt. Die Mühlen waren damals häufig auch Anlaufstellen für käufliche Liebe. Auf diesem Kupfer sind sehr gut die großen Dachöffnungen in zwei Reihen zu erkennen, die zur guten Durchlüftung des Dachbodens, auf dem die Papierbogen über Seile zum Trocknen gehängt wurden, dienten. siehe: Brednich, Rolf Wilhelm: Denkmale der Freundschaft. Friedland 1997, S.63-66. siehe auch: "Pappiermühle" in dieser Stammbuchblattsammlung.

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Göttinger Universitätsgeschichte - Stammbuchblätter
Einrichtung:
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Aufbewahrungsort:
Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen
Identifikator:
8 Cod. Ms. Hist. Lit. 48x (10)

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/isil_DE-7_sttb_8_cod_ms_hist_lit__48x_10
Anmerkung zum Original:
Dieses Exponat befindet sich nicht im öffentlich zugänglichen Bereich und kann daher nur nach vorheriger Rücksprache zur Verfügung gestellt werden.
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Besenfriedel : eine Erzählung für die Jugend
  • Vordere Buchdecke.
  • Vorderes Vorsatz.
  • 1. Stahlstich.
  • Titelseite
  • Erstes Kapitel. Wer Besenfriedel war.
  • Zweites Kapitel. Wie Friedel zu Markte zog.
  • Drittes Kapitel. Wie Friedel Unrecht leiden mußte.
  • Viertes Kapitel. Wie Friedel getröstet wurde.
  • Fünftes Kapitel. Wie Friedel in die Stadt kam.
  • Sechstes Kapitel. Wie Friedel in der Stadt lebte.
  • 2. Stahlstich.
  • Siebentes Kapitel. Wie Friedel an das Sterbelager des Barons kam.
  • Achtes Kapitel. Wie Friedel Hausbesitzer und Kaufmannslehrling wurde.
  • Neuntes kapitel. Wie Friedel lernen mußte.
  • 3. Stahlstich.
  • Zehntes Kapitel. Wie Friedel, ohne es zu wollen, einen Wechsel fälschte.
  • elftes Kapitel. Wie Friedel büßen mußte.
  • Zwölftes Kapitel. Wie Friedels Großvater starb.
  • 4. Stahlstich.
  • Dreizehntes Kapitel. Wie Friedel ein Besenfabrikant wurde.
  • Vierzehntes Kapitel. Wie Friedel Edith von Altstädt heiratet.
  • Fünfzehntes Kapitel. Wie Friedel Schlossherr von Rabenfels wurde.
  • Vorsatz hinten.
  • Buchdecke hinten.

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Zitierempfehlung

Besenfriedel : Eine Erzählung Für Die Jugend. Schmidt & Spring, 1893.
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