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Pharmacopoea Pauperum Oldenburgensis pro Anno 17..

Bibliographic data

fullscreen: Pharmacopoea Pauperum Oldenburgensis pro Anno 17..

Allgemein

Kategorie:
Druckschriften
Persons:
MD_PERSON_DISPLAY:
Creation date:
1666
Place of publication:
Cölln an der Spree
Publisher:
Schultze
Scope:
[8] Bl., 320 S., [8] Bl., [1] gef. Bl., [7] Bl ; 4°

Inhalt

Information:
Projektbezogene Teildigitalisierung

Weitere Informationen

Objekttyp:
Text
Collection:
Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen - Drucke
Einrichtung:
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek
Aufbewahrungsort:
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek
Shelfmark:
KGBH 191

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/isil_DE-35_elshvomg_53564681X
Anmerkung zum Original:
Dieses Exponat kann nur nach vorheriger Rücksprache zur Verfügung gestellt werden.
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Weitere Information:
http://digitale-sammlungen.gwlb.de/goobit3/ppnresolver/?PPN=53564681X

Allgemein

Material / Technik:
Kupferstich ; Papier
Scope:
168 x 126 mm

Inhalt

Information:
S. 14 f.
1. Ein Giesser/ groß und klein/ Gutturnium. Den grossen fasset man mit beyden händen/ und brauchet ihn zu grossen dingen/ da viel begiessens von nöhten. Den kleinen fasset man mit einer hand/ hält das röhr oben mit dem daumen zu/ so man bleibet das Wasser darin/ so lang ihr wollet. Wann er unten spizer als oben/ kan man kleine gewächse behender damit begiessen.
2. Ein Heber/ Tubus extractorius. Dieser muß man ein paar haben gleicher grösse/ wenn sie sollen geschicklich angewendet werden. Zum exempel/ bey verpflanzung der jungen Melonen stosset den einen in das zubereitete pflanzbett/ hebet die erde heraus/ so viel er gefasset: nachmals hebet mit dem andern ein jung pflänzlein auff dem Mistbeet auch heraus/ und versetzet es in das loch des pflanzbetts/ ziehet den drat heraus/ so klaffet der Heber von einander/ und lässet die mutter-erde mit dem pflänzlein leicht fallen. Wann man grosse Heber hat/ kan man allerley zwiebelwerck/ auch wenn es schon blühet/ ohn schaden auff diese art versetzen. Crispinus Passaeus hat dis Instrument zuerst gemahlet im 1. theil seines Blumengartens/ aber Ferrarius hat es verbessert lib. 1. Flor. c.5.
3. Ein Börer/ Terebra extractoria. Dieser wird also genennet/ weil er einem grossen Hollbörer gleichet : der hölzerne handgriff daran ist beweglich/ also daß man damit ein Gewächs/ zwiebel/ oder wurzel aus dem erdreich außdrehen und außschneiden kan. Von Ferrario an izt bemeltem ort wird er Imbex extractorius, ein Holl-ziegel geheissen/ und in einer figur fürgestellet.
4. Eine Propff-säge/ Serra insititia. Selbige muß dünn und scharff/ die zähne aber nicht gar zu lang seyn/ auff daß man die äste der bäume zum propffen fein behende damit absägen möge.
5. Ein Propff-messer/ groß und klein/ Culter insititius. Mit jenem machet man die spalte/ mit diesem schnizet man das propffreiß zu rechte.
6. Ein keil/ Cuneus. Dieser hält die spalte voneinander/ muß derhalben dünn und wol zugeschärffet/ aus Elffenbein oder Buxbaum verfertiget seyn.
7. Hanff/ Cannabis, wird gebraucht die propffungen damit zu verbinden : zu allerhand bindung dienen auch die Binsen/ und die reiser von weyden/ als welche es hierin weder Bircken/ Haseln/ Rüstern/ noch Pappelbaum gleich thun.
8. Das Propffwachs/ Cerotum. Dieses hebet man auff in einer büchse/ seine zubereitung wird im V.Cap. des IV.B. gefunden: sein gebrauch aber ist theils beym propffen/ theils die spalten und ritze der bäume damit zu verschmieren/ auff daß die lufft ihnen keinen schaden zufüge.
9. Ein hölzerner Schlegel/ Tudes. Mit diesem schläget man die dürren äste von den bäumen/ welche man mit eisen zu berühren schew träget: wiewol man dieses instruments wol entrahten kan.
10. Ein hölzerner Hammer/ Malleus. Diesen brauchet man/ pfäle damit in die erde zu treiben.
11. Ein Moßkrazer oder Baumschabe/ Marra. Die abmosung der bäume kan zwar obenhin mit Besemen/ sonderlich von Heydekraut geschehen/ dis instrument aber machet ganz rein und glat. Bey mittelmäßigen bäumen kan der rücken von einem starcken Reb-messer gnug thun.
12. Eine Hepe oder Rebmesser/ Falcicula. Hiemit beschneidet man die Reben/ und ander Strauchwerck: man machet sie nach gelegenheit groß oder klein.
13. Ein Beil/ Securis. Dessen ist man etwas zu hawen/stets benöhtiget.
14. Eine Heckschere/ Forfex: diese muß eine elle lang/ und zween bis drey zoll breit seyn/ die Hecken und den Buchsbaum damit gleich zu stutzen: und zwra muß solche beschneidung geschehen/ wenn es vorher geregnet/ oder früh im Taw/ sintemal alsdan der schnit leichter geschiehet/ als bey der truckne.
14 [i.e. 15]. Eine Raupenschere/ Forfex erucarum. Diese stehet durch trieb einer stälernen feder offen/ ist an ein stänglein gebunden/ und kan durch ziehung eines Schnuers geschlossen werden/ ümb damit die Raupen-nester von den bäumen abzuschneiden.
16. Ein Baum-meissel/ Bipennis. Mit diesem kan man die hohen äste nach sich ziehen/ auch herunter oder auffwarts abschneiden/ was man will.

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Collection:
Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen - Drucke

Contents

Table of contents

  • Pharmacopoea Pauperum Oldenburgensis pro Anno 17..
  • Section
  • Section
  • Section
  • Farbkarte
  • Section
  • I.
  • I. Taxa Medicamentorum Simplicium.
  • II. Taxa Medicamentorum Compositorum.
  • II.
  • Formulae Medicinales.
  • Section
  • Section
  • Section

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kelp, franz heinrich. Pharmacopoea Pauperum Oldenburgensis pro Anno 17.. 1798.
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