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Dictionnaire Des Graveurs Anciens Et Modernes Depuis L'Origine De La Gravure : Avec Une Notice Des Principales Estampes Qu'ils ont gravées ; Suivi Des Catalogues des Œuvres de Jacques Jordans, & de Corneille Visscher (P. 2)

Bibliographic data

fullscreen: Dictionnaire Des Graveurs Anciens Et Modernes Depuis L'Origine De La Gravure : Avec Une Notice Des Principales Estampes Qu'ils ont gravées ; Suivi Des Catalogues des Œuvres de Jacques Jordans, & de Corneille Visscher (P. 2)

Allgemein

Kategorie:
Druckschriften
Persons:
MD_PERSON_DISPLAY:
Creation date:
1666
Place of publication:
Cölln an der Spree
Publisher:
Schultze
Scope:
[8] Bl., 320 S., [8] Bl., [1] gef. Bl., [7] Bl ; 4°

Inhalt

Information:
Projektbezogene Teildigitalisierung

Weitere Informationen

Objekttyp:
Text
Collection:
Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen - Drucke
Einrichtung:
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek
Aufbewahrungsort:
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek - Niedersächsische Landesbibliothek
Shelfmark:
KGBH 191

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/isil_DE-35_elshvomg_53564681X
Anmerkung zum Original:
Dieses Exponat kann nur nach vorheriger Rücksprache zur Verfügung gestellt werden.
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/deed.de
Weitere Information:
http://digitale-sammlungen.gwlb.de/goobit3/ppnresolver/?PPN=53564681X

Allgemein

Material / Technik:
Kupferstich ; Papier
Scope:
169 x 128 mm

Inhalt

Information:
S. 12 ff.
1. Eine Spate oder Grabscheid/ Ligo. Diese ist entweder vorn mit einem runden eisen beschlagen: oder vielmehr gantz eisern und eckicht/ wie die figur zeiget.
2. Ein Handspätlein oder Grabkelle/ Trulla, welche in kleinen Bettlein/ behende etwas damit umbzustechen/ gebrauchet wird.
3. Eine eiserne Schipffe/ Pala plana, mit welcher die steige gleich gemachet/ und vom unkraut geseubert werden.
4. Eine holzerne Schauffel/ inwendig hol/ Pala concava, mit welcher allerhand unreinigkeit beyseit geworffen wird.
5. Eine Harcke/ Rastrum, welche von holtz viel dienlicher/ als die eisernen. Mit den zähnen wird das ümbgegrabene erdreich gleich geharcket: mit dem balcken oder rücken/ welcher zween zoll dick seyn sol/ zerschlägt man die erdknollen/ und erhöhet den rand der Bette/ in behöriger maaß. Es ist gut hievon zweyerley art/ groß und klein zuhaben.
6. Eine Schabe/ Rutrum sive Radula. Diese brauchet man das unkraut aus den steigen damit abzuschaben. Sie wird gemachet aus eisern blech/ mit einem hölzern stiel. Jo.B. Ferrarius I. 1.Flor.c.5. nennet sotane Rastrum Gallicum.
7. Eine Walze von holtz/ Volvulus. Diese ist gleich einem Mangelholtz/ und dienet auch das erdreich damit zu ebenen: viewol sie nicht sehr im brauch ist.
8. Eine eiserne Brechstange oder Pfahleisen/ Vectis. Mit selbiger reutet man die wurtzeln der bäume aus/ man zermalmet die gar harte erdschollen/ und machet löcher ins erdreich/ sonderlich zu den Hopffstangen.
9. Ein Karst aus eisen/Bipalium, mit welchem die ersten zwo Hacken in den Weinbergen gethan werden: denn zu der dritten kan die folgende gnug thun.
10. Eine Hacke von eisen/ Sarculum. Dieser bedienet man sich auch in Weingärten/ und anderswo/ da das erdreich so hart/ daß es mit der Spate nicht wol zu zwingen: ungleichen bey außreutung der bäume und stauden/ oder auch wenn selbige versetzet und eingegraben werden sollen.
11. Ein Jät- oder Krauthäcklein aus eisen/ Irpix, welches dreyerley nutzen hat/ sintemal es an stat einer hacke/ einer spate/ und eines zweyzahns gebrauchet werden kan. Das ist das rechte instrument der waldmänner/ der kräuterweiber/ und alle derer/ so wurtzeln und kräuter auff bergen und feldern samlen wollen.
12. Ein kupffern Erd-sieb/ Cribrum perforatum. Die löcher seyn so groß/ daß die erde hindurch fallen kan/ die steinlein aber zurück bleiben müssen: wird gebraucht das erdreich zu säubern.
13. EinErd-sieb von eisern drat/ Cribrum filatum. Dieses ist grösser als jenes/ und giebet also geschwinder arbeit : jedoch hat es eben denselben nutzen. Es bestehet aber aus zwey stücken/ wie in der figur zu sehen. Unten ist ein gestelle von sechs füssen : darauff das Sieb von eisern drat/ welches auff drey walzen hin und her gezogen wird/ und also das auffgetragene erdreich durchfallen lässet.
14. Eine Mistgabel/ Furca vel Tridens, mit welcher der mist untergegraben wird zur tünchung/ sintemal ohn dieselbe der Garten wenig nutzen kan.
15. Eine Karre/Carrus sive Vehes trusatilis, mit welcher man steine und unkraut wegkarret/ oder auch gute erde von einem ort zum andern bringet.
16. Eine Meß-Schnur/ Funis cum baculis. An beyden enden ist ein zugespitzter stock/ welche man im abmessen in das erdreich einstecket/ und also die außtheilung der Betten machet. Auch wird sie zu gerader pflantzung der kreuter/ und zierlicher beschneidung des Strauchwerks und Buchsbaums gebrauchet. Sie sol ohngefehr dreißig klaffter/ oder wann das werck weitläufftig/ bis sechszig lang seyn.
17. Ein Setzholtz/ Bacillus ligneus, unten mit einer eisern spitze beschlagen/ mit welchem man die löcher machet/ Lavendel/ Salbey/ und dergleichen hinein zu pflanzen: wiewol diese arbeit mit einer guten eisern Spaten besser verrichtet wird.
18. Ein pflanzer/ Plantator, mit vielen zähnen gleich weit von einander/ welchen man in das erdreich drückt/ und in die löcher Erbsen/ Bohnen/ Phaselen und dergleichen groben samen leget.

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Collection:
Königliche Gartenbibliothek Herrenhausen - Drucke

Contents

Table of contents

  • Stadt-Handlungs-Buch zum Verkauf der Häuser und Brauzeiten, Bergstadt St. Andreasberg
  • Stadt-Handlungs-Buch
  • Alphabetisches Namensregister

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