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Breite: 298 cm</mods:extent></mods:physicalDescription><mods:abstract>Der Torah-Wimpel ist bemalt aus vier Leinenstreifen zusammengesetzt. Die Farben sind verblasst, zwischen den braunen (wahrscheinlich ursprünglich Lila- bis Purpur-) Tönen sind noch leuchtendes Grün und orange Töne zu erkennen. 

Der Text der hebräischen Inschrift in der gekrönten Kartusche am Anfang des Wimpels lautet: "Dies ist die Stiftung des Jungen Me`ir, Sohn des verehrten Nathan Halevi, möge er leben lange und gute Tage". Dann folgend auf dem Wimpel: "Meir, Sohn des Nathan Halevi, möge er leben lange und gute Tage, ist geboren unter einem guten Zeichen am 4. Tag (der Woche, d.h. Mittwoch), den 13. Elul 499 (16. September 1738) nach kleiner Zählung. Der Herr lasse ihn heranwachsen zur Torah und zur chuppah (Traubaldachin, d.h. Heirat) und zu guten Werken. Amen Sela". Hebräischer Text oben in den Buchstaben gibt die Namen der Buchstaben voll wieder (z.B. im hebräischen G steht oben "gimel") oder in den Akronymen das vollständige Wort (z.B. im H "HaSchem", d.h. "der Name", was für den unaussprechbaren Gottesnamen steht, kurz: ein Synonym für "Gott").

Die Buchstaben sind mit pflanzlichen und symbolischen Ornamenten ausgefüllt, der Text wird oben begleitet von gemalten Blumen und Tieren. Im ersten Abschnitt bildet ein Fisch die Unterlänge des Buchstaben nun. Nun bedeutet im Aramäischen, der Sprache des Talmud, "Fisch". Es handelt sich also um ein Spiel mit Bildsymbol, Buchstabe und Bedeutung. Es folgt ein Storch, danach ein schildartiger Rahmen, in dem eine Levitenkanne dargestellt ist, ein Sinnbild der Zugehörigkeit des Jungen Me´irs zur Priesterklasse der Leviten. Darin steht in hebr. Buchstaben: "Vertreter der Leviten". Im folgenden eine weitere Darstellung einer Kanne, darin das Bild einer Frau, darüber die hebräischen Buchstaben "bmt", ("b'mazal tov") "unter einem guten Zeichen", darüber die hebr. Inschrift: "Sein Sternzeichen ist Jungfrau". Weiter ist in einer Darstellung der Torah der hebr. Text וזאת תורה משה אמת ויציב  zu lesen, "Die Torah des Moshe ist wahr und beständig". Danach Darstellung eines Pferdes. In der  hebräischen Abkürzung "as" für Amen Sela am Ende des Wimpels sind die Worte oben in den Buchstaben ausgeschrieben. Die Bedeutung des Wortes Sela ist unbekannt, ist wohl aber als Bekräftigung des Amen zu verstehen).

Der Widmungstext im bekrönten Medaillon ganz am Anfang des Wimpels ist ein stilistischer Hinweis auf die Herkunft dieses Wimpels aus Niedersachsen, höchstwahrscheinlich aus dem südlichen bis südöstlichen Teil. 
 (Städtisches Museum Göttingen)

Beschrieben in:
Mordechai Bernstein, Nisht derbrente shaytn, Buenos Aires 1956:330-340</mods:abstract><mods:relatedItem ID="slg_0190" type="host"><mods:titleInfo><mods:title>Judaica</mods:title></mods:titleInfo></mods:relatedItem><mods:identifier type="kuni">record_kuniweb_908525</mods:identifier><mods:location><mods:physicalLocation type="current" valueURI="isil_DE-MUS-056117">Städtisches Museum Göttingen</mods:physicalLocation><mods:shelfLocator>1897/474</mods:shelfLocator></mods:location><mods:accessCondition type="use and reproduction" xlink:href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de">Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)</mods:accessCondition><mods:recordInfo><mods:recordContentSource valueURI="http://ld.zdb-services.de/resource/organisations/DE-MUS-056117">Städtisches Museum Göttingen</mods:recordContentSource><mods:recordChangeDate encoding="iso8601">2016-12-13T10:30:59</mods:recordChangeDate><mods:recordIdentifier source="http://kuniweb.gbv.de">908525</mods:recordIdentifier><mods:recordInfoNote type="licence" xlink:href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de">kein Copyright / Public domain (CC0 1.0)</mods:recordInfoNote></mods:recordInfo></mods:mods></mets:xmlData></mets:mdWrap></mets:dmdSec><mets:amdSec ID="amd_kuniweb_908525_1"><mets:rightsMD ID="RIGHTS"><mets:mdWrap MDTYPE="OTHER" MIMETYPE="text/xml" OTHERMDTYPE="DVRIGHTS"><mets:xmlData><dv:rights><dv:owner>Städtisches Museum Göttingen</dv:owner><dv:ownerSiteURL>http://www.museum.goettingen.de</dv:ownerSiteURL></dv:rights></mets:xmlData></mets:mdWrap></mets:rightsMD></mets:amdSec><mets:fileSec><mets:fileGrp USE="DEFAULT"><mets:file ID="DEFAULT_file_kuniweb_908525_1" MIMETYPE="image/jpeg"><mets:FLocat LOCTYPE="URL" xlink:href="00000001.jpg"/></mets:file></mets:fileGrp></mets:fileSec><mets:structMap TYPE="LOGICAL"><mets:div ADMID="amd_kuniweb_908525_1" DMDID="dmd_kuniweb_908525_1" ID="log_kuniweb_908525_0" TYPE="museum_object"/></mets:structMap><mets:structMap TYPE="PHYSICAL"><mets:div TYPE="physSequence" ID="phys_kuniweb_908525_0"><mets:div ID="phys_kuniweb_908525_1" TYPE="page" ORDER="1"><mets:fptr FILEID="DEFAULT_file_kuniweb_908525_1"/></mets:div></mets:div></mets:structMap><mets:structLink><mets:smLink xlink:to="phys_kuniweb_908525_1" xlink:from="log_kuniweb_908525_0"/></mets:structLink></mets:mets>