Namensnennung 4.0 International (CC BY 4.0)
Rechteinhaber: Landesmuseum Hannover
Meteorit
Allgemein
- Kategorie:
- Naturkunde
- Datierung:
- ca. 1000000000 v. Chr. (Mittel- bis Spät-Proterozoisch)
- Fundort:
- Gibeon (Hardap)
- Material / Technik:
- Nickel
Eisen
- Maße / Umfang:
- Gewicht: 204,5 g
Inhalt
- Beschreibung:
- Diese sehr dünne Scheibe eines Eisenmeteoriten entstammt einem Fall von 1836 im südwestafrikanischen Gibeon. Eisenmeteoriten sind Reste kleinerer Himmelskörper – vielleicht aus dem Asteroiden-Gürtel zwischen Mars und Jupiter stammend. Wenn sie weniger als 10 kg wiegen, haben die Meteoriten in der Regel kaum eine Chance, den Durchtritt in die Lufthülle zu überstehen – sie verglühen dann meist vollständig. Daher sind die meisten Meteoriten recht große und vor allem schwere Objekte, die durchaus bis zu 200 kg wiegen können. Das vorliegende Stück gehört zu den wertvollen »Oktaedriten«; das sind Nickel-Eisen-Legierungen, die nach den Flächen von Oktaedern angeordnet sind. Erkennbar wird dies, wenn man die frisch gesägten Flächen der Meteoriten-Scheibe mit verdünnter Salpetersäure anätzt: Dann treten die nach ihrem Entdecker benannten Widmannstätten’schen Figuren zutage, deutlich sichtbare Linien zahlreicher ineinandergeschachtelter Dreiecke, Kristalle des Balkeneisens. (Niedersächsisches Landesmuseum Hannover)
- Schlagwort:
- Meteorit
Weitere Informationen
Administrative Daten
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