Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Rechteinhaber: Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn
Schnalle
Allgemein
- Kategorie:
- Archäologie
- Datierung:
- ca. 14./15. Jahrhundert
- Fundort:
- Gifhorn (Niedersachsen)
- Material / Technik:
- Bronze
- Maße / Umfang:
- Durchmesser: 2,1 cm
Durchmesser: 1,1 cm
Dicke: 1,5 mm
Inhalt
- Beschreibung:
- Für den Neubau des Rathauses wurde 1982 ein 4000 m² großes Baufeld in der Gifhorner Innenstadt geöffnet. Im Zuge von archäologischen Notbergungen konnte auch das hier vorgestellte Schmuckobjekt des 14./15. Jahrhunderts geborgen werden.
Verzierte Schnallen, Beschläge und Applikationen fanden mannigfaltige Verwendung zum Beispiel als Gürtelschnallen, Beschläge oder Applikationen in der profanen Tracht, an liturgischen Gewändern, Waffen oder auch an kleinen Möbelstücken. Dieses flache ringförmige Schmuckstück aus Buntmetall, vermutlich Messing, ist mit einem floralen Ornament auf der einen und geschwungenen Kerben auf der anderen Seite verziert. (Baier 12/2020)
Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1982
Beschrieben in:
A. Wallbrecht, „Die Stadt Gifhorn : ein Beitrag zur Ersterwähnung der Stadt Gifhorn vor 800 Jahren. Archäologische Fundstellen im Landkreis Gifhorn ; 2“. Landkreis Gifhorn [u.a.], Gifhorn, 1997.
Literatur in Zusammenhang:
S. Krabath, „Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen: eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen Bestimmung, 2 Bde. Internationale Archäologie ; 63“. Marie Leidorf GmbH, Rahden/Westf., 2001.
Beschrieben in:
„Altstadt Gifhorn: Grabungsfunde 1982/84 : Informationen zur Sonderausstel\lung“. Kreis-Heimatmuseum, Gifhorn, 1986.
Weitere Informationen
Administrative Daten
- Link zur Seite:
- https://ku-ni.de/record_kuniweb_1382068
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