Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Rechteinhaber: Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn
Kugeltopf
Allgemein
- Kategorie:
- Archäologie
- Datierung:
- ca. 1250 - ca. 1500
- Fundort:
- Alt Isenhagen (Hankensbüttel, Gifhorn, Niedersachsen)
- Material / Technik:
- Irdenware
- Maße / Umfang:
- Höhe: 16 cm
Durchmesser: 12,3 cm (Mündung)
Durchmesser: 16,2 cm (Bauch)
Inhalt
- Beschreibung:
- Der hier vorgestellte Kugeltopf stammt aus dem Bereich der Dammburg, einer fast vergessenen Burganlage am nordöstlichen Ortsrand von Alt Isenhagen (dazu Literatur H.-W. Heine 1993).
Kugeltöpfe waren die keramische Standardform des gesamten Mittelalters. Es handelte sich um Kochgeschirr, das im offenen Herdfeuer sicher stand und eine gleichmäßige Erwärmung der Speisen ermöglichte. Die nach ihrer kugeligen Gestalt benannten Gefäße erscheinen im Laufe des 8./9. Jahrhunderts und werden erst im späten Mittelalter von sogenannten Grapen abgelöst. Kugeltöpfe mit konischer Riefenzone lassen sich ab der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts fassen. (Baier u. Eichfeld 12/2020)
Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1986 - 1990
Literatur in Zusammenhang:
S. König, „.. lütken Freden wisk .. : die mittelalterliche Siedlung Klein Freden bei Salzgitter vom 9. - 13. Jahrhundert ; Siedlung - Fronhof - Pferdehaltung. Materialhefte zur Ur- und Frühgeschichte Niedersachsens ; 36“. Leidorf, Rahden/Westf., 2007.
Beschrieben in:
H. -W. Heine, „Archäologische Untersuchungen aud der Dammburg bei Alt-Isenhagen (Hankensbüttel, Ldkr. Gifhorn)“. Theiss, Stuttgart, 1993.
Weitere Informationen
Administrative Daten
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