Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0)
Rechteinhaber: Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn
Münzschatzgefäß der Weserkeramik.
Allgemein
- Kategorie:
- Archäologie
- Datierung:
- 17. Jahrhundert
- Fundort:
- Tappenbeck (Boldecker Land, Gifhorn, Niedersachsen)
- Material / Technik:
- weiße Irdenware
glasiert
- Maße / Umfang:
- Höhe: 10,5 cm
Durchmesser: 9,1 cm (Mündungsdurchmesser)
Inhalt
- Beschreibung:
- Dieses Gefäß barg ursprünglich einen Münzschatz, der 1979 beim Bau einer Scheune in Tappenbeck entdeckt worden ist. In dem Gefäß lagen 134 Münzen, deren Gesamtgewicht etwa 1 kg betrug. Der Schatz bestand durchweg aus Silbermünzen, die zwischen 1557 und 1624 geprägt worden sind. Das tönnchenförmige Gefäß besitzt einen sogenannten Quellrand und ist auf der Oberfläche mit einem Rollradmuster strukturiert. Durch den hellen Ton erhält die gelbe Glasur mit grün-rotbrauner Bemalung besondere Leuchtkraft. Diese farbenfrohe glasierte Ware stammt aus der Weser-Leine-Region. Im mittleren wie im südlichen Niedersachsen gab es in der Renaissance zahlreiche Töpfereien, die diese sogenannte Weserware produzierten. (Eichfeld / Baier 07/2020)
Literatur in Zusammenhang:
„Aus dem Pottland in die Welt : eine historische Töpferregion zwischen Weser und Leine ; [zur Ausstellung "Aus dem Pottland in die Welt" ; 25. März - 19. August 2012, Töpfermuseum Duingen .. 09. September - 25. November 2012, Weserrenaissance-Schloss Bevern]“. Mitzkat, Holzminden, 2012.
Literatur in Zusammenhang:
H. -G. Stephan, „Die Weserware der Renaissance. Aus dem Pottland in die Welt“. Mitzkat, Holzminden, S. 99-120, 2012.
Weitere Informationen
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