Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Rechteinhaber: Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Wein- oder Teekanne
Allgemein
- Kategorie:
- Kunsthandwerk
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Unbekannt
- Datierung:
- Qing - Zeit (1644-1911), 2. Hälfte 17. Jahrhundert; Montierung: 18. Jahrhundert
- Entstehungsort:
- China, Yixing; Montierung: Europa
- Material / Technik:
- Rötlich brauner Scherben; Montierung: Silber, vergoldet
- Maße / Umfang:
- Höhe 29,8 cm (mit Deckel), Durchmesser 11,3 cm (Boden)
Inhalt
- Beschreibung:
- Die große Kanne hat einen eiförmigen Körper, der auf einem hohen Ringfuß sitzt, einen ohrenförmigen Henkel und einen geschweiften Ausguss. Oben ist ein leicht gewölbter Deckel eingesetzt. Aus dem wie ein Ast gebildeten Henkel entwächst eine Weinranke, die als Relief um den Körper der Kanne herumgeführt ist. Daneben sind etwas flacher gearbeitete Blätter und Trauben appliziert. Dazwischen befinden sich plastisch gearbeitete Eichhörnchen. Der Ausguss ist ebenfalls wie ein knorriger Ast ausgeformt. Die aus China importierte Kanne wurde im 18. Jahrhundert vermutlich in den Niederlanden mit einer aufwändigen, vergoldeten Silbermontierung versehen: Am Henkel ist ein kleiner Löwe auf einem Blattornament angebracht; dieses ist durch ein Kettchen mit dem Deckelknauf verbunden. Hier befindet sich ein weiteres Blattornament mit einem Fabelwesen. Auch der Ausguss ist in vergoldetem Silber gefasst.
Literatur:
Eva Ströber, Ostasiatika, Sammlungskataloge des Herzog Anton Ulrich-Museums Bd. X, Braunschweig 2002, S. 25f., Kat. Nr. 1
- Schlagwort:
- Ostasiatika
Keramik