Namensnennung - Nicht-kommerziell - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-NC-SA 4.0)
Rechteinhaber: Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig
Modell eines Auges
Allgemein
- Kategorie:
- Kunsthandwerk
- UrheberIn/BeteiligteR:
- Stephan ? Zick
- Datierung:
- 17. Jahrhundert
- Entstehungsort:
- Nürnberg ?
- Material / Technik:
- Elfenbein (teilweise gedrechselt, eingefärbt, bemalt), Holz (gedrechselt), Glas, Horn, Papierstreifen, Haare
- Maße / Umfang:
- Höhe 10,5 cm, Durchmesser 5,0 cm
Inhalt
- Beschreibung:
- In einem Gehäuse aus Holz, das einen gedrechselten Fuß aus Elfenbein und einen hohen Deckel mit blütenartigem Elfenbein-Knauf hat, befindet sich das überlebensgroße und zerlegbare Modell eines menschlichen Auges. Es ist farbig gestaltet, an den Lidrändern sind lange Wimpern aus Haaren angebracht. Die Iris besteht aus farbigem Glas, die Rückseite des Augapfels zeigt aufgemalte Kapillargefässe. Das hoch geschätzte Kunstkammer-Objekt wurde im 17. Jahrhundert als "Oculus artificialis" bezeichnet. Ein solches anatomisches Modell diente auch als Demonstrationsmodell für Lehre und Forschung, um den inneren Aufbau des Organs zu zeigen. Ein berühmter Hersteller derartiger Kunstaugen war Stephan Zick in Nürnberg.
Literatur:
Ausst.-Kat. Ebenbilder. Kopien von Körpern - Modelle des Menschen, Ruhrlandmuseum Essen, S. 242, Kat.-Nr. IV/19. Ausst.-Kat. Weltenharmonie. Die Kunstkammer und die Ordnung des Wissens, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 2000, S. 97, Kat.-Nr. 101. Ausst.-Kat. Seltenheiten der Natur als auch der Kunst. Die Kunst- und Wunderkammer auf Schloß Salzdahlum, bearb. v. Alfred Walz, Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig 1994, S. 78. Bernhard Thomas, Anatomische Modelle aus Elfenbein, Zürich 1985, S. 71. Ausst.-Kat. Deutsche Elfenbeinkunst des 17. und 18. Jahrhunderts im Elfenbein-Museum der Stadt Erbach/Odw. 1970, S. 10, Kat.-Nr. 33
- Schlagwort:
- Skulptur
Modell
Weitere Informationen
Administrative Daten
- Link zur Seite:
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