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            <marc:subfield code="a">Mit dem Schlagwort Atomkonsens wurde in der deutschen Öffentlichkeit verschiedene Versuche bezeichnet, das gesellschaftlich höchst umstrittene Problem der Atomenergie-Nutzung im „Konsens“ zwischen den betroffenen Wirtschaftsunternehmen und der Politik, vertreten durch die Bundesregierung, zu lösen.
Die erreichten Vereinbarungen schlossen dabei nur die an den Verhandlungen beteiligten Gruppen, jedoch nicht die parlamentarische Opposition oder andere außerparlamentarische Gruppen mit ein. Es handelte sich also nicht um einen gesamtgesellschaftlichen Konsens.
Im Jahr 2000 gab es eine Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen. Die damalige erste rot-grüne Regierung wollte den Atomausstieg in die Wege leiten. 

Schlagworte: 
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Castor, Castortransport, Atomkraftwerk AKW, Politik. 

 (Gorleben Archiv / Birgit Huneke)

Luftaufnahme eines Reaktors.
Text:
Atomkonsens...
...bringt den Super-Gau
Wenn die Parteien den Weiterbetrieb der Atomanlagen zulassen, dann wird es früher oder später auch hierzulande eine Katastrophe mit ähnlichen Folgen wie in Tschernobyl geben. Die Betreiber der Atomkraftwerke haben selbst eingestanden, daß es ein "Restrisiko" gibt, daß also die Kernschmelze nicht ausgeschlossen werden kann. Schon mehrmals sind bundesdeutsche AKW`s knapp am Super-Gau vorbeigeschlittert. Niemand weiß, wie lange es noch gut geht. Jedes weitere Betriebsjahr kann eines zuviel gewesen sein. da die meisten AKWs am Rande von Ballungsräumen gebaut wurden, wären Millionen Menschen betroffen. Wollen wir wirklich warten, bis das erste Kraftwerk außer Kontrolle gerät? 
Die Kernschmelzkatastrophe muß verhindert werden. Deshalb fordern wir die sofortige Stillegung aller Atomanlagen. 
Alles andere ist nicht konsensfähig.
....ist Nonsens
Plakat 2 aus der Serie "Atomkonsens... ist Nonsens", herausgegeben von den Initiativen gegen Atomanlagen.
Es kann bestellt werden: anti atom aktuell, Helgenstockstrasse 15, 35394 Gießen, Einzelpreis : 2DM + Porto, Preise für mehr bitte erfragen: 0614-491390
 ( Initiativen gegen Atomanlagen)

Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="t">Plakate - Sammlung. Protestkultur gegen die Atomanlagen in Gorleben</marc:subfield>
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