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            <marc:subfield code="a">Umänderung eines Gips-Vorbrenn-Ofens für die Walkenrieder Gipsfabrik bei Walkenried, 1920</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Zeichnung - schwarz-weiß
Herstellungsort - Königshütte , Bad Lauterberg

Auftraggeber und Standort:
Walkenrieder Gipsfabrik, Walkenried

Anmerkung zum Auftraggeber:
Da im Stiftsamt Walkenried großer Bedarf an Baugips vorhanden war, der meist durch Einfuhren aus Ellrich gedeckt wurde, beauftrage die herzogliche Kammer in Blankenburg 1750 den Zorger Oberfaktor Balcke mit der Erstellung eines Gutachtens: „ob ein ordentlicher Gipsofen in Walkenried selbst zu bauen sei oder ob jemanden die Konzession zum Betrieb eines solchen Gipsofens zu erteilen sei.“ In Walkenried wurde zu jener Zeit bei Bedarf aus lose herumliegenden Gipssteinen in Meilern Gips gebrannt; einen geregelten Steinbruchbetrieb gab es also derzeit noch nicht.
Als sich 1864 mit dem Hütteneleven Albrecht Meier ein technisch wie auch wohl kaufmännisch versierter Gipshersteller in Walkenried niederließ, begann eine neue Ära der Gipsherstellung. Nachdem Albrecht Meier die Gipsbrennerei 1868 übertragen wurde, führte er im so genannten „Meier‘schen Ofen“ das Verfahren ein, dass der Gips nur noch durch die Brenngase erhitzt wurde und nicht mehr mit dem Brennmaterial direkt in Verbindung kam.
Hierdurch wurde die Gefahr des reduzierenden Brennens bei mangelhafter Luftzuführung eliminiert; der Brand war überdies gleichmäßiger.
Albrecht Meier machte auch Versuche mit ausschließlicher Verwendung von Gips im Hausbau und errichtete zu diesem Zweck u.a. die Villa auf dem Betriebsgrundstück.
Nachdem Albrecht Meier 1904 verstarb, erwarb Fritz Rode die Walkenrieder Gipsfabrik und erweiterte diese 1905 durch eine moderne Gipskocherei, 1906 durch eine Dampfmaschine, 1908 einen Gleisanschluss und 1925 durch den ersten Drehofen in der Südharzer Gipsindustrie. Ende der 1970er Jahre verkaufte sein Sohn die Gipsfabrik an die Firma Börgardts. Im Oktober 1979 wurden alle Produktionsgebäude der Walkenrieder Gipsfabrik nach über 225-jähriger Tradition abgerissen.
siehe:
Historische Gipsverarbeitung - Karstwanderweg
www.karstwanderweg.de/kww043b.htm

 (Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)

Maßstab: 1 zu 25</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Gipsverarbeitung</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Grafik, Fotografie &gt; Zeichnung</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Industrie</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Walkenried (Osterode am Harz, Niedersachsen)</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="t">Mühlen-, Gips- und sonstige Anlagen</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Industriedenkmal Königshütte Bad Lauterberg im Harz</marc:subfield>
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            <marc:subfield code="a">Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International (CC BY-NC-ND 4.0)</marc:subfield>
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