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Kurze Darstellung der Deutschen Geschichte

Bibliografische Daten

fullscreen: Kurze Darstellung der Deutschen Geschichte

Allgemein

Kategorie:
Fotografie
UrheberIn/BeteiligteR:
MD_PERSON_DISPLAY:
Datierung:
ca. 1935
Material / Technik:
Farbfotografie
Dia

Inhalt

Beschreibung:
Wenn Sie weitere Informationen zum hier gezeigten Bildmaterial haben oder Ihnen ein Fehler auffällt, melden Sie sich gerne bei uns! Unsere Kontaktdaten finden Sie auf der Seite zu unserer Einrichtung. (Gesa Soetbeer)

Heinrich Bernhard Kunst wurde am 19. Mai 1900 in Hatten als Sohn einer Landwirtsfamilie geboren. Nach dem Abschluss der Volksschule Schlutter besuchte Kunst ab 1915 das Lehrerseminar in Oldenburg. Die Lehrerausbildung schloss er mit der zweiten Lehrerprüfung 1924 ab. Unterbrochen wurde seine Ausbildung durch einen Einsatz im Ersten Weltkrieg.
Seine erste Stelle als Lehrer hatte Kunst in Idafehn bei Leer, darauf zog er in den Raum Delmenhorst, wo er kurzzeitig Lehrer in Heidkrug war, bis er 1931 eine Lehrerstelle in Adelheide annahm. Dort lebte er mit seiner Frau und den beiden Töchtern bis nach dem Zweiten Weltkrieg.
Heinrich Kunst war seit Mai 1933 Mitglied der NSDAP, ab August 1933 war er als Parteifunktionär Zellenleiter in Adelheide, bis er im Dezember 1938 kommissarischer Ortsgruppenleiter wurde. Am 26. August 1939 wurde er bereits zur Wehrmacht eingezogen. Als Soldat war Heinrich Kunst die gesamte Zeit des Zweiten Weltkrieges an der Front (Polen, Frankreich, Afrika, Russland und Ungarn) eingesetzt, zuletzt im Rang eines Oberwachtmeisters. Bei Kriegsende geriet er in amerikanische Gefangenschaft, sodass er bis zum 19. September 1947 in Internierungshaft war. Als er aus dem Internierungslager Fallingbostel entlassen wurde, war er bereits in Kategorie 4a – ohne Beschäftigungseinschränkungen – eingestuft. Im schriftlichen Entnazifizierungsverfahren wurde er schließlich in Kategorie V – entlastet – eingestuft. Die Einstufung beruhte darauf, dass er sich selbst durch den Krieg als geläutert erklärte. Zudem setzten sich 50 Eltern, die nicht der Partei angehört hatten, sowie der Elternbeirat der Schule Adelheide für ihn ein. So konnte Kunst seine Lehrertätigkeit wieder aufnehmen, ab 1948 in Neuenburg bei Varel und ab 1954 als Schulleiter der Grundschule Grabstede, wo er bis zu seiner Pensionierung 1966 tätig war.
Seit Beginn der 1920er Jahre entwickelte sich Kunst als Autodidakt zu einem gefragten Heimatfotografen. Er dokumentierte die Landschaft und Natur seiner Heimatregion, Handwerk, Landwirtschaft, Architektur sowie Ortansichten und historische Stätten. Anhand seiner Fotografien hielt er zu verschiedenen Anlässen Lichtbildvorträge, auch auf NS-Veranstaltungen. In der Zeit des Nationalsozialismus hat er außerdem die NS-Kultstätte „Stedingsehre“ in Bookholzberg bei Delmenhorst fotografisch dokumentiert, seine wohl bekannteste Arbeit aus der NS-Zeit. Darüber hinaus hat er ab 1934 regelmäßig Beiträge für die Beilage „Aus der Heimat“ der Oldenburgischen Staatszeitung verfasst, die durch eigene Fotografien illustriert waren. Der erste Bildband mit Fotografien von Heinrich Kunst erschien um 1936 mit dem Titel „Mien schöne Delmenhorster Geest“. In den 1960er und 1970er Jahren erschienen weitere Bildbände, unter anderem „Das Oldenburger Land“, „Ostfriesland“ und „Die Wesermarsch“.
Am 28. November 1976 verstarb Heinrich Kunst an den Folgen eines Verkehrsunfalls. (Gesa Soetbeer)

Der Tabkenhof im Denkmalatlas Niedersachsen:
https://denkmalatlas.niedersachsen.de/viewer/metadata/35954231/1/LOG_0000/ (Denkmalatlas Niedersachsen)

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst und H. Lübbing, „Das Jeverland und die Friesische Wehde in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1974.

Literatur in Zusammenhang:
„Niederdeutsche Gedenkstätte Stedingsehre Bookholzberg“. Stalling, Oldenburg.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst, „Das Ammerland in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1970.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst, „Ostfriesland in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1973.

Literatur in Zusammenhang:
M. Struck und H. Kunst, „Dorfleben im Oldenburger Land in den 50er Jahren“. Wartberg-Verl., Gudensberg-Gleichen, 1999.

Literatur in Zusammenhang:
G. Kaldewei und H. Kunst, „‚’Stedingsehre’ soll für ganz Deutschland ein Wallfahrtsort werden‘ Dokumentation und Geschichte einer NS-Kultstätte auf dem Bookholzberg 1934 - 2005“. Aschenbeck und Holstein, Delmenhorst, 2006.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst, „Mien schöne Delmenhorster Geest“, Ziehbrunnen-Bildreihe, Bd. 4. Schulzesche Verlbh, Oldenburg, 1937.

Literatur in Zusammenhang:
H. Lübbing, H. Kunst, H. Richters-Franceschi, und H. Castle, „Das Oldenburgerland in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg (Oldb.), 1962.

Literatur in Zusammenhang:
H. Kunst und H. Lübbing, „Die Wesermarsch Butjadingen, Stadland, Moorriem, Stedingen ; in Bildern von gestern und heute“. Holzberg, Oldenburg, 1975.
Schlagwort:
Landwirtschaft
Bauernhaus
Niederdeutsches Hallenhaus
Kirche
Bauernhof
Reetdach
Fachwerk
Grafik, Fotografie > Fotografie > Diapositiv
Dötlingen
Dötlingen (Oldenburg, Niedersachsen)

Weitere Informationen

Objekttyp:
Bild
Sammlung:
Bildgedächtnis Weser-Ems
Einrichtung:
Oldenburgische Landschaft
Aufbewahrungsort:
Oldenburgische Landschaft
Identifikator:
BA-2099

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_2659479
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

  • Kurze Darstellung der Deutschen Geschichte
  • Titelseite
  • Vorrede.
  • Erster Zeitraum. Die ältere Geschichte bis auf Karl den Großen, von 113 vor Chr. Geb. bis 768 nach Chr. Geb.
  • 1. Die Cimbern und Teutonen.
  • 2. Die Teutonen werden geschlagen. 102 vor Chr. Geb.
  • 3. Die Cimbern in Italien.
  • 4. Die Sueven.
  • 5. Ariovist und Cäsar. 58 vor Chr. Geb.
  • 6. Das alte Deutschland.
  • 7. Die Sitten und Einrichtungen der alten Deutschen.
  • 8. Die niederdeutschen Völkerschaften.
  • 9. Der Deutschen Gefahr.
  • 10. Hermann. 9 nach Chr. Geb.
  • 11. Hermann und Germanikus.
  • 12. Marbod.
  • 13. Die deutschen Völkerbündnisse.
  • 14. Die Völkerwanderung. 375.
  • 15. Rom zum erstenmale von den Deutschen erobert. 410.
  • 16. Attila, der Hunnenkönig. 451.
  • 17. Rom und das Abendland fallen unter deutsche Herrschaft. 476.
  • 18. Das große fränkische Reich durch Klodwig gegründet. 486.
  • 19. Die Sitten und Einrichtungen der Deutschen nach der Völkerwanderung.
  • 20. Das Christenthum in Deutschland.
  • 21. Der Großhofmeister bei den Franken.
  • 22. Pippin der Kleine, König der Franken. 752.
  • Zweiter Zeitraum. Das Mittelalter. Von Karl dem Großen bis zur Reformation. 768 bis 1517.
  • 23. Karl der Große. 768-814. Seine Kriege.
  • 24. Karls des Großen Kaiserkrönung. 800.
  • 25. Karls Reichsverwaltung und Lebensweise.
  • 26. Kaiser Karls Tod. 814.
  • 27. Ludwig der Fromme. 814-840.
  • 28. Der Theilungs-Vertrag zu Verdun. 843.
  • 29. Die Zeiten der letzten Karolinger in Deutschland. 843-911.
  • 30. Konrad I. 911-918.
  • Die sächsischen Könige. 919-1024.
  • Die fränkischen oder salischen Kaiser. 1024-1125.
  • Die schwäbischen oder hohenstaufischen Kaiser. 1137-1254.
  • 41. Konrad III. 1137-1152.
  • 42. Kaiser Friedrich Barbarossa. 1152-1190.
  • 43. Heinrich VI., Philipp von Schwaben, und Otto IV. 1190-1218.
  • 44. Kaiser Friedrich II., Konrad IV. und Wilhelm von Holland. 1215-1256.
  • 45. Das Interregnum oder Zwischenreich. 1256-1273.
  • 46. Schilderung des Mittelalters.
  • Kaiser aus verschiedenen Häusern. 1273-1437.
  • 54. Albrecht II. und Friedrich III. 1438-1493.
  • 55. Maximilian I. 1493-1519.
  • Dritter Zeitraum. Die neuere Zeit. Von der Reformation bis jetzt.
  • 56. Anfang der Reformation. 1517.
  • 57. Karl V. (1520-1556.)
  • 58. Die Religionsangelegenheiten in Deutschland.
  • 59. Karls V. Kriege mit Franz I. von Frankreich.
  • 60. Karls V. Züge gegen die Raubstaaten Tunis und Algier, 1535 und 1541.
  • 61. Der erste Religionskrieg in Deutschland, der schmalkaldische genannt. 1546 und 1547.
  • 62. Karl V. und Moritz von Sachsen.
  • 63. Der Augsburger Religionsfriede. 1555.
  • 64. Karl V. legt die Regierung nieder und stirbt. 1558.
  • 65. Ferdinand I. 1556-1564.
  • 66. Maximilian II. 1564-1576.
  • 67. Rudolf II. 1576-1612, und Mathias 1612-1619.
  • 68. Anfang des dreißigjährigen Krieges 1618.
  • 69. Ferdinand II. 1619-1637.
  • 70. Fortsetzung des Krieges in Deutschland von 1621-1630.
  • 71. Gustav Adolph in Deutschland. 1630-1632.
  • 72. Gustav Adolph und Wallenstein.
  • 73. Fortsetzung des Krieges.
  • 74. Der westphälische Friede. 24. Octbr. 1648.
  • 75. Leopold I. (1658-1705.)
  • 76. Joseph I. (1705-1711.)
  • 77. Karl VI. (1711-1740.)
  • 78. Maria Theresia und Friedrich II. von Preußen.
  • 79. Karl VII. (1742-1745.)
  • 80. Franz I. 1745-1765.
  • 81. Der siebenjährige Krieg. 1756-1763. Das Jahr 1756.
  • 82. Das Jahr 1757. Die Schlachten bei Prag, Kollin, Roßbach und Leuthen.
  • 83. Das Jahr 1758. Zorndorf und Hochkirch.
  • 84. Das Jahr 1759. Minden. Kunersdorf. Maxen.
  • 85. Das Jahr 1760. Liegnitz und Torgau.
  • 86. Die Jahre 1761 bis 1763. Friede.
  • 87. Friedrich der Große als Landesvater.
  • 88. Kaiser Joseph II. 1765-1790.
  • 89. Anfang der französischen Revolution. 1789.
  • 90. Kaiser Franz II. 1792-1806.
  • 91. Neuer Krieg. 1799-1801.
  • 92. Der Friede zu Lüneville 1801 und der Reichsdeputationsschluß von 1803.
  • 93. Neue Kriege Englands, Oestreichs und Rußlands gegen Frankreich. 1803-1805.
  • 94. Das Ende der deutschen Reichsverfassung. 1806.
  • 95. Preußens und Rußlands Krieg von 1806-1807.
  • 96. Oestreichs Krieg von 1809.
  • 97. Napoleons Krieg gegen Rußland. 1812.
  • 98. Die deutschen Befreiungskriege.
  • 99. Die Treffen nach dem Waffenstillstande bis zur Leipziger Schlacht.
  • 100. Die Schlacht bei Leipzig, 16., 18. und 19. October.
  • 101. Das Jahr 1814. - Der Krieg in Frankreich.
  • 102. Das Jahr 1815.
  • 103. Der neue deutsche Bund.
  • 104. Die Jahre 1816 bis 1848.
  • Die Jahre 1848, 1849 und 1850.
  • Uebersicht für Gedächtnißübungen.
  • Druckfehler.

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