Kulturerbe Niedersachsen Logo Vollbild
Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Wappen der Familie Kress von Kressenstein

Bibliografische Daten

fullscreen: Wappen der Familie Kress von Kressenstein

Allgemein

Kategorie:
Archäologie
Datierung:
ca. 14./16. Jahrhundert
Fundort:
Gifhorn (Niedersachsen)
Material / Technik:
Bronze
Metallguss
Maße / Umfang:
Durchmesser: 13,7 cm
Höhe: 10 cm
Länge: 7 cm (Stiel)

Inhalt

Beschreibung:
Diese(r) bronzene Stielgrapen bzw. Dreibeinpfanne wurde 1982 in der Gifhorner Innenstadt bei Notgrabungen im Zuge des Rathausneubaus gefunden. Bei Dreibeingefäßen oder Grapen handelt es sich um ein im 12. Jahrhundert aufkommendes Kochgerät. Es gab sie aus Keramik oder Metall. Bronzegrapen waren stabil, langlebig und besonders wertvoll. So verwundert es nicht, dass sie ab dem 13. Jahrhundert immer wieder in Testamenten genannt sind. Solche mit Rohrgriff sind typisch für die frühe Neuzeit. Das hier vorgestellte Exemplar gehört zu den seltener vorliegenden Pfannen. Die Form ist leicht konisch, der Boden gerade und der Rand horizontal ausgearbeitet. Die Grifftülle ist mitgegossen und weist an der Unterseite eine Lochung auf. Bemerkenswert ist, dass auch der hölzerne Stiel erhalten ist.
Der Rest eines Gusszapfens an der Unterseite weist auf die Art der Herstellung im Bronzeguss hin. Weiterhin gut erkennbar sind auch die plättchenförmigen Kernstützen. Diese geben einen wichtigen Hinweis auf die sich ab dem 13. Jahrhundert verändernde Herstellungstechnik. Das aus Wachs gefertigte Modell saß dabei zwischen einer inneren Form und einem äußeren Mantel, der zweimal in der Mitte durchgeschnitten wurde, so dass sich das Modell entnehmen und die Form wieder über dem Kern zusammensetzen ließ. Um ein Verlagern oder Verrutschen des Formkerns zu verhindern, wurden kleine Metallplättchen als Kernstützen eingelegt, die auch nach dem Guss sichtbar blieben. (Baier & Eichfeld 04/2021)

Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1982

Beschrieben in:
A. Wallbrecht, „Die Stadt Gifhorn : ein Beitrag zur Ersterwähnung der Stadt Gifhorn vor 800 Jahren. Archäologische Fundstellen im Landkreis Gifhorn ; 2“. Landkreis Gifhorn [u.a.], Gifhorn, 1997.

Literatur in Zusammenhang:
H. Drescher, „Zu den bronzenen Grapen des 12. - 16. Jahrhunderts aus Nordwestdeutschland“, Aus dem Alltag der mittelalterlichen Stadt, Bremen, 1982. S. 157-174, 1982.

Literatur in Zusammenhang:
S. Krabath, „Die hoch- und spätmittelalterlichen Buntmetallfunde nördlich der Alpen: eine archäologisch-kunsthistorische Untersuchung zu ihrer Herstellungstechnik, funktionalen und zeitlichen Bestimmung, 2 Bde. Internationale Archäologie ; 63“. Marie Leidorf GmbH, Rahden/Westf., 2001. (S. 32-36)

Weitere Informationen

Objekttyp:
3D-Objekt
Sammlung:
Archäologische Sammlung
Einrichtung:
Kreis- und Stadtarchäologie Gifhorn
Aufbewahrungsort:
Historisches Museum Schloss Gifhorn
Identifikator:
2020/0173:36

Administrative Daten

Link zur Seite:
https://ku-ni.de/record_kuniweb_1382084
Lizenz der Metadaten:
Lizenz:
Lizenz der Digitalisate:
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Zitieren und Nachnutzen

Zitieren und Nachnutzen

Hier finden Sie Downloadmöglichkeiten und Zitierlinks zum Werk und aktuellem Bild.

Illustration

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador PDF DFG-Viewer
TOC

Bild

PDF
Herunterladen

Bildfragment

Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild Link zu einem IIIF Bildfragment

Zitierlinks

Zitierlinks

Illustration

Um dieses Werk zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Bild

Um dieses Bild zu zitieren, stehen die folgenden Varianten zur Verfügung:
Hier kann eine Goobi viewer eigene URL kopiert werden:

Zitierempfehlung

Wappen Der Familie Kress von Kressenstein.
Bitte das Zitat vor der Verwendung prüfen.

Werkzeuge zur Bildmanipulation

Werkzeuge nicht verfügbar

Bildausschnitt teilen

Wählen Sie mit der Maus den Bildbereich, den Sie teilen möchten.
Bitte wählen Sie aus, welche Information mit einem Klick auf den Link in die Zwischenablage kopiert werden soll:
  • Link zur Seite mit Hinweisbox im Bild
  • Link zu einem IIIF Bildfragment

Kontakt

Haben Sie einen Fehler gefunden, eine Idee wie wir das Angebot noch weiter verbessern können oder eine sonstige Frage zu dieser Seite? Schreiben Sie uns und wir melden uns sehr gerne bei Ihnen zurück!

Wie lautet der erste Buchstabe des Wortes "Baum"?:

Hiermit bestätige ich die Verwendung meiner persönlichen Daten im Rahmen der gestellten Anfrage.