TY - GEN SP - 6 TI - Urne AB - Die Urne stand auf einer Bodensteinpackung aus Feldsteinen in einer fragmentarischen Steinpackung und war mit einer Schale und einer rechteckigen Steinplatte (32 cm × 21 cm) bedeckt. Um die Deckplatte lagen kranzförmig angeordnet
zehn Rollsteine (Dm. ca. 50 cm). Die Henkel der stark zusammengedrückten Urne waren O-W orientiert. Der Henkel der Deckschale befand sich genau über dem westlichen der Urne. Die Grabgrube war mit hellem Sand verfüllt. Vereinzelt fanden sich auch Leichenbrandstückchen und Holzkohlepartikel. Die Urne war bis 17 cm über Innenboden mit Leichen brand ver füllt. Die Schädelteile und Zähne streuten über den gesamten Bereich.

a) Eingliedrige Terrine (Hofmann Typ A 1 a). Zwei schulterständige Bandhenkel, einer beschädigt;
innen geglättet, außen Unterteil stark aufgeraut. (Hofmann 2008 Teil 2, 87.; Baier 11/2022)

Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1966 - 1968

Beschrieben in:
K. P. Hofmann, „Der rituelle Umgang mit dem Tod Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck - Teil 2“. Komissionsverlag Isensee, Oldenburg, 2008. (Katalog B Bötersen 50 Nr. 76, Taf. 79)

Veröffentlicht in:
K. P. Hofmann, „Der rituelle Umgang mit dem Tod Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck - Teil 1“. Komissionsverlag Isensee, Oldenburg, 2008. CN - record_kuniweb_99307 ER -