TY - GEN SP - 4 TI - Urne AB - Die Urne stand im Sand in einer geschlossenen Steinsetzung. Die fünf unteren Seitensteine waren schräg gestellt. Die Urne war bedeckt mit einer Gefäßhälfte und zwei Lagen aus zumeist extra zu rechtgeschlagenen Steinen. Auf der obersten Lage befand sich im Zentrum eine Scherbe. Eine weitere Scherbe wurde etwas tiefer außerhalb der Steinsetzung gefunden. Die Grabgrube war mit feinem weißen Sand und die Urne bis 16 cm über Innenboden mit Leichenbrand verfüllt. Die Schädelfragmente lagen über den gesamten Bereich verstreut.

a) Eingliedrige Terrine (Hofmann Typ A 1 b). Bauchständiger Bandhenkel, antik abgebrochen; innen und außen geglättet. (Hofmann 2008 Teil 2, 86-87.; Baier 11/2022)

Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1966 - 1968

Beschrieben in:
K. P. Hofmann, „Der rituelle Umgang mit dem Tod Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck - Teil 2“. Komissionsverlag Isensee, Oldenburg, 2008. (Katalog B Bötersen 50 Nr. 75, Taf. 79.)

Veröffentlicht in:
K. P. Hofmann, „Der rituelle Umgang mit dem Tod Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck - Teil 1“. Komissionsverlag Isensee, Oldenburg, 2008. CN - record_kuniweb_99304 ER -