TY - GEN SP - 1 TI - Urne AB - Die Urne stand auf einem schräg liegenden Standstein in einer fragmentarischen Steinpackung, bestehend aus sechs Steinen. Die Packungssteine waren bis auf den nördlichen, etwas tiefer gelegenen Seitenstein auf gleicher Höhe und bildeten einen Halbkreis. Die Urne war mit einer Schale und einem größeren Stein bedeckt. Der Henkel der Deckschale wies nach NNW, der der Urne befand sich etwas nach N versetzt darunter. Die
Grabgrube war mit grauem Sand, durchsetzt mit Holzkohle- und Leichenbrandpartikeln, verfüllt (Brandschüttung?). Die Urne war bis 22 cm über Innenboden mit Leichenbrand verfüllt. Darüber
befand sich mit Holzkohle- und Leichenbrandpartikeln durchsetzter Sand.

a) Zweigliedrige Terrine (Typ B 1). Zwei schulerständige Wulsthenkel (eckig); einer antik abgebrochen; am Halsansatz eine umlaufende Rille; innen und außen geglättet. (Hofmann 2008 Teil 2, 89-90.; Baier 12/2022)

Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: 1966 - 1968

Beschrieben in:
K. P. Hofmann, „Der rituelle Umgang mit dem Tod Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck - Teil 2“. Komissionsverlag Isensee, Oldenburg, 2008. (Katalog B Bötersen 50 Nr. 93)

Veröffentlicht in:
K. P. Hofmann, „Der rituelle Umgang mit dem Tod Untersuchungen zu bronze- und früheisenzeitlichen Brandbestattungen im Elbe-Weser-Dreieck - Teil 1“. Komissionsverlag Isensee, Oldenburg, 2008. CN - record_kuniweb_99026 ER -