TY - GEN SP - 2 TI - Urne AB - Urne. Hochschultriges Gefäß. Abgepflügte Rand- und Halspartie. Das Unterteil ist leicht gewölbt, die Gefäßschulter
gerade oder leicht einziehend geformt. Die
Oberfläche des Unterteils weist eine feine Aufrauhung auf. Am Schulteransatz befinden sich horizontal umlaufende Riefen, darunter ein Sparrenmuster aus riefengerahmten Furchen. In
den Zwischenräumen der Sparren liegen Dellengruppen, die von punktförmigen Einstichen gesäumt werden.
Weitere Scherben einer Schulterpartie können nicht angepasst werden, weshalb sie nicht eindeutig diesem Gefäß zugeordnet werden können. Sie weisen eine Profilierung anhand
plastischer Leisten auf. (Natalie Boes 2017; Baier 07/2021)

Ausgrabungs- / Untersuchungsdatum: Sondage und fünf Grabungskampagnen in den Jahren 1980 bis 1982

Beschrieben in:
Nathalie Boes, Das sächsische Gräberfeld von Barchel, Lkr. Rotenburg (Wümme). Abschlussarbeit im Masterstudiengang Ur- und Frühgeschichte zur Erlangung des Akademischen Grades „Master of Arts“ M.A. der Georg-August Universität Göttingen (vorgelegt am 27.06.2017). Kat.-Nr. 52 CN - record_kuniweb_98836 ER -