TY - GEN SP - 6 TI - Bombenkopfnadel AB - Nach einer privaten Fundmeldung wurde bereits 1923 ein Teilbereich des eisenzeitlichen Gräberfeldes von Visselhövede erstmals archäologisch untersucht. Dabei wurden gut 50 Brandbestattungen, Knochenlager und Urnen, dokumentiert. Die freigelegten Urnen waren teils ohne, teils mit Steinsetzungen ausgestattet und dabei oftmals auf einem flachen Stein positioniert. In den 1950er und 60er konnten weitere Urnen bei Erdarbeiten in der unmittelbaren Umgebung des Fundplatzes freigelegt, die mit großer Wahrscheinlichkeit zum Gräberfeld gehören. So auch diese Brandbestattung. Sie wurde 1954 bei Erdarbeiten freigelegt. Ein bauchiges einhenkeliges Gefäß diente zur Aufnahme des Leichenbrandes. Weiterhin fanden sich auf ein kleines Beigefäß und eine Bombenkopfnadel. Der gerade Schaft war aus Eisen geschmiedet. Die den Kopf der Nadel bildenden halbkugeligen Bronzeschalen sind flach gearbeitet, sodass er eher linsenförmig als kugelig gestaltet ist. (Baier 03/2019) CN - record_kuniweb_97360 ER -