TY - GEN
SP - 1
TI - Ausrückung des Steinbrechers und Mühlengebäudes für die Wapnoer Gipswerke in Wapno, 1904
AB - Zeichnung – koloriert
Herstellungsort – Königshütte, (Bad) Lauterberg
Auftraggeber und Standort:
Wapnoer Gipswerke, Wapno (heute: Polen)
Anmerkung zu Wapno und dem Gipsabau:
Infolge der Teilungen Polens fiel der Ort an Preußen und gelangte auf Grund des Versailler Vertrages 1920 zum wiederentstandenen Polen. Während des Zweiten Weltkrieges gehörte Wapno wieder zum Deutschen Reich und dem Landkreis Eichenbrück an. Unter der 1299 erstmals erwähnten Gemeinde wurde im 19. Jahrhundert eine Gipslagerstätte entdeckt, deren Abbau 1828 begann. 1871 stieß man auf ein Steinsalzvorkommen, das seit 1907 abgebaut wurde. 1911 erwarb das belgische Unternehmen Solvay das Bergwerk und gründete nach dem Ersten Weltkrieg die Solvay-Werke in Polen (Zakłady Solvay w Polsce S.z.oo.). In den Jahren 1940 bis 1944 wurde die Steinsalzförderung erhöht und das Werk ausgebaut.
Zum Schutz des Salzstockes wurde der Gipsabbau eingestellt und das Gipswerk Salzhof … im Jahre 1942 stillgelegt. Das Steinsalzwerk Wapno war eines der bedeutendsten Salzbergwerke der Neuzeit in Polen, dessen größte Fördermengen in den Jahren 1950 bis 1965 erreicht wurden. 1966 war die Lagerstätte im Wesentlichen erschöpft und der Bergbau wurde eingestellt. Dabei erfolgte eine nur mangelhafte Verwahrung und ungenügende Sicherung der bergbaulichen Anlagen.
siehe:
Wapno – Wikipedia
https://de.wikipedia.org/wiki/Wapno
(Förderkreis Königshütte Bad Lauterberg e.V.)
Maßstab: 1 zu 10
Literatur in Zusammenhang:
Wapno – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Wapno
CN - record_kuniweb_951043
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