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TI - Regenbogenlädchen
AB - Die Ev.-luth. Kirchengemeinde, St. Georg in Gartow spielte im Gorleben-Konflikt eine wichtige Rolle.
1977 gab es vorbereitende Gespräche im Gartower Pfarrhaus zur Gründung der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg.
1978 wurde das „Regenbogenlädchen“ im Gartower Pfarrhaus eröffnet. Das Ziel war, einen alternativen Lebensstil zu entwickeln und die Notwendigkeit einer gerechte Wirtschaft durch den Verkauf im „Eine-Welt-Laden“ zu verdeutlichen.
Anfang der 80er Jahre war die offizielle Haltung der Kirche nicht unbedingt einheitlich. Der damalige Pastor Gottfried Mahlke engagierte sich zusammen mit Dorothee Sölle und Fulbert Steffensky, zwei bedeutenden evangelischen Theologen, gegen die Gorleben-Planungen. Auf der Bohrstelle 1004 zu predigen, wurde Mahlke 1980 von der oberen Kirchenbehörde verboten.
Seit1989 übernahm Eckhard Kruse die Pfarrstelle in Gartow als
Pastor und Gemeindeberater und wurde nicht weniger mit dem Atomkonflikt konfrontiert, mit klarer Haltung als Atomkraftgegner und bei allen Aktionen u.a. als Seelsorger dabei. Mittlerweile ist er Endlagerexperte für die hannoverschen Landeskirche.
Die Zeichnung stammt von Uta-Helene Götz und ist signiert mit: U. Götz78
Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Nukleares Entsorgungszentrum NEZ, Regenbogenlädchen, Eine Welt Laden.
(Gorleben Archiv / Birgit Huneke)
Zeichnung mit Baum, Regenbogen, Schafen und Waschbär unter Sternenhimmel.
Text:
Regenbogenlädchen
Werksattladen für einfachen Lebensstil
Gartow Springstr. 4
geöffnet dienstags von 9-11 und samstags von 9-11
und 15-17 und sonntags von 15-17 Uhr
(Uta-Helene Götz)
Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben
CN - record_kuniweb_948441
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