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TI - Wunderpunkte im Wendland
AB - Die Kulturelle Landpartie – Wunde.r.punkte im Wendland.
1988 trafen sich erstmalig sieben Menschen, alles Multiplikatoren aus Institutionen und Aktionsgruppen auf dem Werkhof Kukate, um über die Idee eines gemeinsamen Veranstaltungskonzeptes nachzudenken.
Die zwölftägige Kulturveranstaltung hat ihre Wurzeln im politischen Widerstand gegen das Atommülllager Gorleben und findet seit 1989 jährlich zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten im Landkreis Lüchow-Dannenberg statt.
Die ersten Castortransporte 1995, 1996 und 1997 waren für die Bevölkerung in Lüchow-Dannenberg ein Traumata.
Viele Initiativen, Gruppen und Einzelpersonen aus dem gesamten Bundesgebiet zeigten sich in den Jahren und danach solidarisch. Gorleben wurde ein neuer Brennpunkt für die Anti-AKW-Bewegung und ein unermeßliches Medieninteresse, auch aus dem Ausland, schwappte in den Landkreis.
Peter Bauhaus versuchte die Ohnmacht nach dem Einfahren des Castortransportes 1997 in Worte zu fassen:
„Der Staat zeigt Härte, die Menschen zeigen Charakter. So viel Mut, so viel menschliche Größe!
Geschlagen, aber ungeschlagen! Wenn hier nicht das Ende ist, ist dies erst der Anfang!“
Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Castor, Castortransport, Demonstration. Veranstaltung, Kunst, Kultur, Kulturelle Landpartie, Wunderpunkt.
(Gorleben Archiv / Birgit Huneke)
Fotos von den Castortransporten 1996 und 1997.
Text:
Kulturelle Landpartie
Wunderpunkte im Wendland
(Kulturelle Landpartie)
Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben
CN - record_kuniweb_948395
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