TY - GEN
SP - 1
TI - Atommüll
AB - Nahe Lichtenmoor liegen die Orte Rethem-Moor, Steimbke, Sonnenborstel und Anderten.
1976 wurden Pläne zur Errichtung eines unterirdischen Atommüllendlagers im Salzstock in Lichtenmoor bekannt. Oberirdisch sollte eine Wiederaufarbeitungsanlage für Kernbrennstoffe entstehen. Gegen das Vorhaben gründeten Bewohner der umliegenden Orte Bürgerinitiativen, darunter die Bürgerinitiative gegen das Atommülllager Lichtenmoor. Sie verhinderte mit etwa 20 Personen eine geplante und genehmigte Erkundungsbohrung und besetzten im Anschluss über Monate den Bohrplatz.
Neben dem Lichtenmoor waren auch Standorte im Emsland und in der Südheide als Standort einer Lagerstätte im Gespräch. Doch im Februar 1977 wurde es Gorleben.
Schlagworte:
Gorleben, Atomkraft, Atommüll, Atomtransport, Wiederaufarbeitungsanlage WAA, Nukleares Entsorgungszentrum NEZ, Lichtenmoor.
(Gorleben Archiv / Birgit Huneke)
Eine Mülltonne mit Radioaktivzeichen. Daneben drei gemalte Häuser mit Ortsnamen.
Text:
Atommüll
Nein Danke
Anderten, Rethem, Lichtenhorst
Druck: Offizin, Stiftstraße 11, Tel. 17622 (Unbekannt)
Verwendungszweck:
Protest gegen die Atomanlagen in Gorleben
CN - record_kuniweb_948369
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